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Bobingen

20.10.2019

CSU wählt Klaus Förster zum Spitzenkandidat

Klaus Förster tritt für die Bobinger CSU als Bürgermeisterkandidat für die Wahl 2020 an.
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Klaus Förster tritt für die Bobinger CSU als Bürgermeisterkandidat für die Wahl 2020 an.
Bild: Elmar Knöchel

Eine Überraschung ist die Entscheidung über den Bürgermeister-Bewerber in Bobingen nicht. Welche Themen Klaus Förster sich für den Wahlkampf vornimmt

Überraschend war es nicht, dass der CSU-Ortsverband Bobingen Klaus Förster als Kandidat für das Bürgermeisteramt ins Rennen schickt. Dass die Wahl einstimmig erfolgte, freute Klaus Förster aber dann doch.

Im Beisein von Europaabgeordnetem Markus Ferber und Landrat Martin Sailer bedankte er sich gerührt für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er freue sich, zusammen mit einer schlagkräftigen und hoch motivierten Mannschaft den Wahlkampf für die Kommunalwahl 2020 aufzunehmen, sagte Förster. Dabei betonte er, es werde hoffentlich trotz verschiedener Auffassungen bezüglich der Themen ein fairer Wahlkampf.

Seit Försters erster Kandidatur hat sich vieles verändert

Förster ist in Bobingen kein Unbekannter mehr. Seit seiner ersten Kandidatur vor sechs Jahren habe sich viel verändert, sagte er zu Beginn seiner Nominierungsrede. Er habe es nicht bereut, damals nach Bobingen gezogen zu sein. Und er habe mittlerweile viele Freunde in der Bobinger CSU und auch darüber hinaus gefunden. Denn er habe durch seine Präsenz in Stadtrat, Partei und Sportverein viele Menschen kennengelernt und vieles erfahren, das ihm für seine Arbeit in Partei und Stadtrat gewesen sei. Wichtig dabei sei ihm, dass er den Menschen dabei stets auf „Augenhöhe“ begegne. „Das ist bei mir ja nicht schwer, denn so groß bin ich ja nun auch wieder nicht“, scherzte er.

CSU wählt Klaus Förster zum Spitzenkandidat

Dann wurde er aber wieder ernst und stellte seine Wahlkampfthemen vor. Hier sei ihm natürlich Umweltschutz und Klimaregulierung ein Anliegen. Es müsse geprüft werden, was auf kommunaler Ebene dafür getan werden könne. Er wünsche sich hierbei eine stärkere Bürgerbeteiligung und wolle im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister eine Online-Plattform bereitstellen, auf der die Bobinger direkt über anstehende Projekte diskutieren könnten. Ein großes Ziel für ihn sei auch, die Situation junger Familien zu verbessern. Gerade in den Bereichen außerschulische Kinderbetreuung und Kommunikation zwischen Eltern und Verwaltung sieht er erheblichen Verbesserungsbedarf. Genauso bedeutend sei für ihn eine verbesserte Einbindung von Senioren in das soziale Leben der Stadt.

Bahnhofsausbau und nördlicher B17-Anschluss sind wichtige Infrastruktur-Themen

Weitere wichtige Themen seien für ihn der barrierefreie Ausbau des Bahnhofes, die Unterstützung von Car-Sharing und Seniorenfahrdienst und die Verbesserung der Infrastruktur, gerade im Verkehrswesen. Hier nannte er die nördliche Anbindung an die B17 als vorrangiges Ziel.

Auch Änderungen im Gesundheitswesen strebe er an. Hierzu zählten hauptsächlich Verbesserungen bei der Versorgung mit Haus- und Fachärzten, aber auch der Erhalt der beiden Standorte der Wertachkliniken. „Denn diese können nur gemeinsam erhalten werden. Eine Klinik ohne die andere geht nicht“, sagte Förster.

Schließlich erklärte er, dass ihm gerade auch die Förderung von Ehrenamt und Vereinswesen sehr am Herzen läge. Er stellte in Aussicht, dass unter seiner Regie die Fördermaßnahmen für Ehrenamt und Vereine deutlich ausgeweitet würden. Zuvor hatte schon Markus Ferber, Mitglied des Europaparlaments zugesagt, Klaus Förster im Wahlkampf so oft als möglich auch direkt vor Ort zu unterstützen. Landrat Martin Sailer wolle dies ebenfalls tun. Dieser übernahm auch das Amt des Wahlleiters für die Aufstellung der Liste der Stadtratskandidaten. Hier ergaben sich einige interessante Änderungen.

Nach dem ambitionierten Wahlkampfauftakt des CSU-Ortsverbandes in Bobingen dürfte jedenfalls klar sein, dass der Wahlkampf in Bobingen spannend werden dürfte.

Die Stadtratsliste der CSU sieht wie folgt aus:

1. Klaus Förster, 2. Elisabeth König, 3. Herwig Leiter, 4. Miriam Streit-Zach, 5. Hans-Peter-Dangl, 6. Franz Kaufmann, 7, Karin Hoffmann-Schmölz, 8.Johannes Bögler, 9. Zeljka Demmler, 10. Georg Frey, 11. Reinhold Eckl, 12. Jacqueline Staudacher, 13. Armin Falkenhein, 14. Tina Bader, 15. Otto Bachmeier, 16. Ernst-Hinrich Abbenseth, 17. Jürgen Zettler, 18. Stefanie Deistung, 19. Melanie Rosengart, 20. Josef Doblinger, 21. Peter Volkert, 22. Patrick Alexandr, 23. Christine Mohn, 24. Dr. Andrè de Beisac

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