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Musik

20.06.2011

Charmeoffensive mit Rosen für die Damen

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Konzertreihe „Kultur im Garten“ trotzt dem Regen. Gruppe „Jukevox“ begeistert

Schwabmünchen Sie brachten den Sommer nach Schwabmünchen: Die fünf Musiker des Augsburger Vokal-Ensembles Jukevox, die am Samstagabend im Rahmen der Konzertreihe „Kultur im Garten“ im Schwabmünchner Pfarrzentrum auftraten, begeisterten ihr Publikum.

Als Konzert im Pfarrgarten war die Veranstaltung geplant, aufgrund des schlechten Wetters musste sie zum Bedauern vieler Zuhörer ins Pfarrzentrum verlegt werden – nicht zum ersten Mal, wie Chorregent Stefan Wagner betonte: „Die Konzertreihe findet seit 2005 jedes Jahr statt, schon des Öfteren mussten wir in das Pfarrzentrum ausweichen“, sagte er. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch, die Gute-Laune-Musik und der schalkhafte Humor des jungen „Rock-Pop-Ensembles“ sorgte dafür.

Schon der Beginn des Konzertes war vielversprechend: Mit dem Lied „Back for Good“ der Popband „Take That“ begannen sie ihr Programm, das Herz der Zuhörer – vor allem das der jüngeren Generation – gewannen sie schon da. Nicht nur gesanglich, auch äußerlich waren sie mit ihren schwarzen Anzügen und ihrem „charmeurhaften“ Auftreten vom Original nicht weit entfernt. Weiter ging es mit zwei deutschen Liedern, mit zwei „verstörenden Erlebnissen“, wie die jungen Musiker die zwei Lieder ankündigten. Sie sangen von den ungeplanten Folgen eines One-Night-Stands und von weiblichen Oberlippen-Bärten. Für die Zuhörer weniger verstörende, als lustige Erlebnisse – Begeisterung im voll besetzten Saal.

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Dass sie nicht nur gesanglich einiges drauf haben, sondern auch das Spiel mit dem Publikum beherrschen, zeigten sie den ganzen Abend über: Passend zum Liedtext beschenkten sie eine Dame aus dem Saal mit Rosen, beim Lied „Fata Morgana“ imitieren sie einen Schlangenanbeter.

Obwohl „a cappella“, also jegliche Instrumente als Begleitung fehlten, schien sich ein „Bass“ durch alle Lieder zu ziehen. Vor allem bei Bon Jovis „It’s my life“ fiel die „Beatbox“ oder „Mouth Percussion“ der Musiker auf. Die schlagende Instrumentierung – normalerweise erzeugt durch ein Schlagzeug, eine Bongo, oder Ähnliches – wurde durch die gesanglichen, ja mit dem Mund erzeugten Effekte der Sänger ersetzt.

Es klingt nach Sommer

Trotz des Regens draußen brachten die Musiker ein Gefühl von Sommer in das Pfarrzentrum. Mit „A summertime“, „Sonnencremeküsse“ und der vierten und letzten Zugabe „Ain’t no sunshine“ verabschiedeten sich die fünf jungen Sänger, die sich einst bei den Augsburger Domsingknaben kennengelernt hatten, vom Publikum. Martin Czekalla, der an diesem Abend den Weg bis aus Dingolfing nach Schwabmünchen gefunden hatte, war begeistert: „Ich bin wirklich überrascht, dass mir das Konzert so gut gefallen hat. Das hatte ich vorher nicht erwartet“, sagte er.

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