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Langenneufnach

22.02.2021

Corona: Polizei löst Party in Langenneufnach auf

Ist es draußen wärmer, treffen sich viele Menschen im Freien - manchmal fließt auch Alkohol.
Bild: Lukas Barth, dpa (Symbolfoto)

Plus Schätzungsweise 20 bis 30 Jugendliche und Heranwachsende feiern in Langenneufnach auf dem Skaterplatz eine Party. Dann kommt die Polizei.

Als eine Streife der Polizei aus Schwabmünchen am Samstag gegen 20 Uhr am Skaterplatz eintraf, rannten die Partygäste weg. Zurück ließen sie Pizzaschachteln, Bierflaschen und Rucksäcke. Zu dumm: In den Rucksäcken befanden sich zum Teil auch Ausweise.

Über die Dokumente kam die Polizei auf bislang acht Jugendliche und junge Erwachsene. Sie müssen nun mit Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. Das heißt: Ihnen blüht eine Geldstrafe von 250 Euro. Auch in Untermeitingen trieben die frühlingshaften Temperaturen Jugendliche auf die Straße.

In Untermeitingen ist die Polizei schneller

Im Gennachweg hatte sich am Samstagabend eine Gruppe getroffen. Als gegen 19.45 Uhr eine Streife dort ankam, wollten die Jugendlichen und Heranwachsenden abhauen. Vier von ihnen misslang die Flucht. Auch sie müssen jetzt mit Anzeigen rechnen. Schneller als die Polizei wollten am Samstag auch fünf Motocross-Fahrer in Wehringen sein.

Motocross-Fahrer geben Gas

Sie hatten sich nach Auskunft der Polizei gegen 14.15 Uhr in einer Kiesgrube zwischen Wehringen und Großaitingen getroffen. Als dort die Polizei aufkreuzte, gaben sie Gas, um auf ihren Geländemotorrädern zu flüchten. Geholfen hat's nicht: Die Polizei fahndete nach ihnen und hatte schließlich Erfolg. Die fünf Motocross-Fahrer erhalten nun Strafanzeigen nach dem Pflichtversicherungsgesetz, denn die Fahrzeuge wurden ohne Zulassung und ohne Kennzeichen auf öffentlichem Verkehrsgrund bewegt.

Im Bereich der Polizeiinspektion Bobingen, zu der auch Königsbrunn gehört, sind bislang keine Wochenend-Partys bekannt geworden. Es gab allerdings mehrere Anzeigen wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Mehr Frühlingsgefühle als Corona erlaubt

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