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Coronavirus erreicht das Augsburger Land: Sorgen bleiben

Coronavirus erreicht das Augsburger Land: Sorgen bleiben
Kommentar Von Maximilian Czysz
04.03.2020

Es hat etwas gedauert, nun ist es da: das Coronavirus. Panik ist unangebracht, aber angesichts der Unklarheit darüber wie es weitergeht, bleiben Sorgen.

Mancher hatte sicherlich seine Zweifel, ob das Virus aus der chinesischen Provinz tatsächlich einmal im Augsburger Land ankommen würde. Dabei ist es in unserer globalisierten Welt nur eine Frage der Zeit, bis etwas von A nach B gelangt. Jetzt gibt es das Coronavirus vor der eigenen Haustür. Der eingetretene Ernstfall löst ein beklemmendes Gefühl aus, eine Mischung aus Verunsicherung und vielleicht auch Angst. Das mediale Getöse birgt im Augenblick die Gefahr, dass wir irrational reagieren.

Schließlich ist es doch so: Wer will, kann sich seit Wochen über unzählige Kanäle mit Berichten und Mutmaßungen überhäufen, ohne eine Möglichkeit der eigenen Bewertung zu haben. Dabei ist gute Information das beste Rezept gegen Angst. Die kann auch zu Panik übergehen, die dann keinen Bezug mehr hat zur realen Gefahr.

Damit es nicht so weit kommt, hat die Kreisverwaltung schnell reagiert und über die Krankheitsfälle in Bonstetten und Kutzenhausen informiert. Trotzdem bleiben Fragen offen: Wie geht es jetzt weiter? Sind unsere Arztpraxen angemessen ausgestattet? Müssen wir auch mit Notstandsverhältnissen wie in China rechnen? Niemand will das Leben radikal herunterfahren. Aber die Sorgen bleiben.

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