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Unwetter

02.07.2019

Dachstuhl brennt, schiefer Maibaum muss abgebaut werden

Im südlichen Landkreis Augsburg gingen am Montagnachmittag Unwetter nieder. Die Einfahrt zum McDonalds in Schwabmünchen glich einem See.
Bild: Norbert Staub

Mehrere kräftige Gewitter gingen am Montag nieder. In Graben schlug der Blitz in einen Dachstuhl ein, in Schwabegg musste der Maibaum abgebaut werden.

Nach den hohen Temperaturen sehnten sich viele Menschen nach einer Abkühlung. Diese gab es am Montagnachmittag – allerdings in einer Art und Weise, auf die einige Menschen gerne verzichtet haben. Es regnete kräftig, in einigen Gemeinden wie beispielsweise Kleinaitingen hagelte es zum Teil extrem.

Rund 20 Einsätze verzeichnete die Schwabmünchner Feuerwehr zwischen 15 und 21.30 Uhr. „Zwischenzeitlich gab es mal kurze Pausen, aber das Gewitter ist immer wieder gekommen“, berichtet der Feuerwehrkommandant Stefan Missenhardt.

In Graben musste die Feuerwehr mit einer Drehleiter einen Brand bekämpfen, nachdem dort gegen 15 Uhr der Blitz eingeschlagen hatte. Die Feuerwehr deckte das Dach ab, um das Feuer von außen zu löschen. In Schwabegg wurde der Maibaum abgebau, nachdem er Schlagseite bekommen hatte. Möglicherweise ist das Fundament beschädigt, so Missenhardt. An der Bahnunterfühung Lechfelder Straße musste ein Auto mit der Seilwinde rausgezogen werden. Das Fahrzeug war in der überfluteten Unterführung stecken geblieben. An einem Haus in Schwabmünchen, das gerade saniert wird, musste die Feuerwehr ein Notdach anbringen, weil die Plane beschädigt worden war und es in das Gebäude regnete. Außerdem pumpte die Feuerwehr zahlreiche überflutete Keller lee. Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrleute aus Schwabmünchen, Schwabegg, Klimmach und Mittelstetten.

Eine Unwetterwarnung vom Deutschen Wetterdienst erreichte am Montag die Gemeinden aus dem südlichen Landkreis. In Kleinaitingen musste die Feuerwehr ausrücken, um einen Keller vom Wasser zu befreien. Eine Kanäle gelangten an ihre Leistungsgrenze – teilweise floss das Wasser über die Bordsteine in die benachbarten Gärten ab. (nos, mili)

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