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Langenneufnach

16.02.2020

Darum will Gerald Eichinger Bürgermeister in Langenneufnach werden

Gerald Eichinger will Bürgermeister in Langenneufnach werden.
Bild: Sammlung Eichinger

Der Langenneufnacher Gerald Eichinger bringt viel Erfahrung mit. Wir haben ihm sieben Fragen zu seinen Ambitionen und seinem Privatleben gestellt.

Wenn Sie sich für Ihren Ort etwas wünschen könnten, was wäre das?

Der Erhalt des gesellschaftlichen Zusammenhalts, damit verbunden die Vielfältigkeit des Vereinslebens und das große ehrenamtliche Engagement. Diese Begeisterung soll auch diejenigen mitnehmen, welche die Freude und persönliche Bereicherung, die dadurch entstehen kann, noch nicht erfahren haben dürfen.

Was muss für die wachsende Zahl der älteren Bürger getan werden?

Darum will Gerald Eichinger Bürgermeister in Langenneufnach werden

Wir müssen die Erwartungen und die Bedürfnisse dieser Altersgruppe erfragen und daraus dann die notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten. Leben im Heimatort muss bis ins hohe Alter möglich sein. Deshalb müssen wir passende Wohnformen schaffen. Betreutes, pflegeangepasstes Wohnen wird hierfür das Leitmotiv sein.

Bürgermeister-Kandidat Eichinger: Wo es am schönsten ist

Wie nutzen Sie die sozialen Medien und was halten Sie davon?

Mit den sozialen Medien kann eine Vielzahl von Adressaten schnell und zeitgleich mit Informationen und Bildern erreicht werden. Meiner Ansicht nach lassen diese Verbreitungsmöglichkeiten viel zu oft und viel zu großen Interpretationsspielraum. Falsch verstandene Eindrücke und Texte können zu Konflikten führen oder User auch bewusst manipulieren. Ich selber nutze Facebook sehr spärlich und arbeite viel mit WhatsApp, aber nur, um einfache Vereinbarungen und Meinungen in einem sehr begrenzten Umfeld zu senden. Mir sind der persönliche Kontakt und das direkte Gespräch viel lieber. Für ausführliche Sachverhalte und Begründungen schreibe ich nach wie vor eine E-Mail.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort?

Der schönste Ort in Langenneunfach ist für mich persönlich mein eigener Garten. Ansonsten finde ich zwei Plätze gelungen. Der erste ist unser neuer Dorfplatz, mit seinen Sitzmöglichkeiten, dem Brunnen und den zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühenden Bereichen. Im Westen und hoch über Langenneufnach steht ein Pavillon, der zum Verweilen einlädt und einen Panoramablick übers Neufnachtal bietet.

Gerald Eichinger mit "Begeisterung für Langenneufnach und die Stauden"

Welche positiven Eigenschaften würden Sie bei einem Bewerbungsgespräch nennen?

Das sind langjährige Erfahrung in Leitungs- und Führungsaufgaben, ausgleichender Mensch mit dem Bestreben, Anregungen und Wünsche im Rahmen des Möglichen zu erfüllen, guter Zuhörer, Teamplayer – aber auch Führungs- und Durchsetzungsstärke, soziale und christliche Einstellung, schnelle Auffassungsgabe, immer auf der Suche nach einer besseren Problemlösung, für das Bürgermeisteramt zwölf Jahre Erfahrung als Zweiter Bürgermeister, viel Erfahrung im Management von Ehrenamtlichen und Freiwilligen und meine Weiterbildung zum Sozialwirt (FH). Ganz wichtig ist meine Begeisterung für Langenneufnach und die Stauden. Durch meine berufliche Tätigkeit habe ich viele Lebensmodelle und damit auch Nöte und Probleme kennengelernt.

Was sind Ihre persönlichen Untugenden?

Ungeduld, manchmal zu hohe Erwartungshaltung an mein Umfeld.

Lesen sie dazu auch: Langenneufnach baut und investiert

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