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CSU

19.03.2015

Das Amt eines Vorsitzenden „ist nicht immer leicht“

Zahlreiche Mitglieder wurden bei der CSU-Jahresversammlung für langjährige Treue geehrt.
Bild: Ivanka Williams-Fuhr

Ortsverband setzt weiterhin auf seinen Vorstand. Einige stellen ihre Posten aber für Jüngere zur Verfügung

Dass der Vorstand des CSU-Ortsverbands Schwabmünchen ein starkes Team ist und volles Vertrauen der Mitglieder genießt, haben die Neuwahlen erneut bestätigt: Vorsitzender Bernhard Albenstetter und fast alle seine Mitstreiter wurden bei der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle einstimmig wiedergewählt.

Änderungen gibt es lediglich bei den Posten des Schatzmeisters (bisher Rainer Satzke) und der Schriftführerin (bisher Gabriele Huber) – sie stellten so wie zwei Beisitzer ihre Ämter zur Verfügung, um „für Jüngere Platz zu machen“. Die Kommunal- und Europawahlen hätten auch im vergangenen Jahr im Mittelpunkt der Aktivitäten des CSU-Ortsverbands gestanden, berichtete Bernhard Albenstetter. In einer Klausurtagung wurden zudem neue Zielsetzungen formuliert und Prioritäten für Schwabmünchen 2020 festgelegt. Politischer Aschermittwoch, Sommerausflug, Vorstandssitzungen, Feste und Geburtstage rundeten das Vereinsjahr ab.

Es sei „nicht immer leicht, das Amt des CSU-Vorsitzenden zu bekleiden“, sagte Albenstetter im Hinblick auf manche Ereignisse in der großen Politik. „Ich werde auf der Straße mit Vorwürfen und Fragen konfrontiert, auf die auch ich keine Antworten habe.“ Bürgermeister Lorenz Müller bedankte sich für die stets hervorragende Zusammenarbeit. „Wir ziehen an einem Strang“, so Müller. Der Ortsverband zählt derzeit 132 Mitglieder.

Seine politische Karriere habe er „sehr teuer erkauft“, sagte Bundestagsvizepräsident a.D. Eduard Oswald, der Gastredner des Abends. „Da blieb persönlich, menschlich und auch familiär sehr viel auf der Strecke.“ Aber die Arbeit sei ihm entlohnt worden. „Die eigentlichen Träger der Politik sind die Ehrenamtlichen“, betonte Oswald. „Freiheit, Frieden und Demokratie hängen davon ab, dass es Menschen gibt, die sich einsetzen, die bereit sind, christliche Werte zu verteidigen, die den menschlichen Umgang miteinander pflegen und bei Problemen nicht weglaufen.“ Der Schwabmünchner Ortsverband leiste eine großartige Arbeit, so Oswald.

Für seinen außergewöhnlichen Einsatz und sein Engagement in der CSU hat Oswald Karl Vogele die offizielle Medaille zum 25. Jahrestag des Mauerfalls verliehen.

Auch zahlreiche Mitglieder wurden bei der Jahresversammlung für langjährige Treue geehrt: Neben Vogele und Alfred Schmid für 55-jährige sowie Walter Wanner und Hermann Schorer für 50-jährige Mitgliedschaft.

Klaus Geier erhielt eine Ehrung für 40 Jahre, Josef Hieber und Werner Helget für 35 Jahre im Ortsverband. Ausgezeichnet wurden zudem Günther Prestele für 30-jährige, Michael Wiltsch für 25-jährige, Herbert Jauchmann für 20-jährige sowie Helmut Kugelmann und Peter Brüsehof für 10-jährige Mitgliedschaft.

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