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Landkreis Augsburg

06.01.2019

Das Bistum zahlt 42 Millionen Euro

Die Pfarrkirche St. Vitus in Oberottmarshausen ist derzeit nicht die einzige krichliche Baustelle im Augsburger Land. Die Sanierung der vielen Sakralbauten fordert die örtlichen Kirchenstiftungen stark heraus.
Bild: Pitt Schurian

Bei der Sanierung alter Gotteshäuser stehen die örtlichen Kirchenstiftungen nicht alleine.  Doch nicht alles Geld kommt von außen.

In den rund 1000 Pfarreien der Diözese Augsburg gibt es laut Bistum mehr als 2050 Kirchen und Kapellen, teilt Pressesprecher Nicolas Schnall mit. Diese sakralen Gebäude befinden sich bis auf wenige Ausnahmen im Besitz der jeweils rechtlich eigenständigen Kirchenstiftungen vor Ort und fallen somit auch in deren Zuständigkeit.

Zuschüsse gibt es allerdings. Die Diözese sieht für den Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf im laufenden Doppelhaushalt 2017/2018 pro Jahr jeweils 42 Millionen Euro vor. Damit werden anstehende Bauprojekte in den Pfarreien aus diözesanen Kirchensteuermitteln bezuschusst.

Die Förderung erfolgt nach Dringlichkeit. Der Diözese sei es sehr daran gelegen, die örtlichen Kirchenstiftungen beim nachhaltigen und langfristigen Erhalt von Kirchengebäuden zu unterstützen, informiert Schnall. Die einzelnen Bauprojekte werden dabei je nach zeitlichem Eingang und Dringlichkeit priorisiert und entsprechend abgearbeitet. (rusi)

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