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Das Coronavirus hat nicht das letzte Wort

Kommentar Von Maximilian Czysz
24.11.2020

Plus Was wir derzeit erleben, ist ein Phänomen von Tragweite. Der Lockdown zwingt uns, viele Dinge des Alltags online zu erledigen.

Ob Arbeit, Schule oder Universität: Ein Austausch mit anderen findet oft nur noch am Bildschirm statt. Was wir als „gesellschaftliches Leben“ bezeichnen, wird in Pixel verwandelt. Der Arbeitsplatz hat sich verlagert, zu Hause müssen viele zwischen Haushalt und Kinderbetreuung jonglieren. Auch der Einkauf lässt sich schon online abwickeln. Bestellt wird im Netz, abgeholt vor Ort. Wer will, kann sich seine Einkäufe auch liefern lassen.

Die Menschen lernen durch Corona, in einem neuen Alltag zu leben

Die digitale Kultur breitet sich immer mehr aus. Wir beginnen gerade, sie noch mehr zu verinnerlichen. Gleichzeitig müssen wir immer häufiger Situationen aus der Distanz erleben. Wissenschaftler sprechen von einer allgemeinen Telesozialität. Eine Situation, die alles andere als natürlich ist.

Dazu kommt: Die Menschen lernen, in einem neuen Alltag zu leben – ohne Geselligkeit, ohne Kultur, ohne Vereine und ohne gemeinsamen Sport. Dahinter verbirgt sich eine große Gefahr: Wie lange lässt sich am Leben halten, was über Jahre in der Gemeinschaft gewachsen ist? Eine konkrete Antwort gibt es nicht. Aber eine Gewissheit: Das Urvertrauen in die Kraft, Kreativität und Schönheit des Lebens bleibt auch in der Krise erhalten. Das Virus wird nicht das letzte Wort haben.

Lesen Sie dazu: Wie Corona unser Verhalten schon verändert

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