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Konjunkturpaket

11.03.2009

Das Rathaus steht ganz oben auf der Wunschliste

Der Staat verteilt Geld, um die Wirtschaftskrise zu bekämpfen und jeder will etwas davon haben - natürlich auch Schwabmünchen. Die Stadtverwaltung will eine Bewerbung mit mehreren Projekten erarbeiten.

Bei dieser Gelegenheit wird eine Bestandsaufnahme gemacht, was entsprechend den Vorgaben alles saniert werden müsste und könnte. Da kommt in Schwabmünchen eine ganze Menge zusammen: das Rathaus, der Kindergarten Sankt Michael, die Innenstadt und der Hochwasserschutz an der Südostspange. Diese Projekte stehen ganz oben auf der Wunschliste und zwar in der genannten Reihenfolge.

Gestrichen wurde unter anderem der Ausbau der Leonhard-Wagner-Volksschule, weil es dafür andere Fördertöpfe gibt, erklärte Kämmerer Bernhard Jauchmann auf der jüngsten Stadtratssitzung.

Auf den ersten Blick sieht das Paket der Bundesregierung zwar verlockend aus, tatsächlich werden aber wohl nur einige wenige Vorhaben damit angeschoben werden können, das weiß auch Bürgermeister Lorenz Müller: Die Mittel sind nicht gerade üppig."

Das Rathaus steht ganz oben auf der Wunschliste

In der energetischen Sanierung des Rathauses aber sehen Müller und Jauchmann die größten Chancen. "Es wurde seit 40 Jahren nicht saniert und trifft damit den Kern des Projekts", so Müller. Andere Fördergelder gebe es zudem für das Rathaus nicht.

Um Geld aus dem Konjunkturpaket II für den Kindergarten zu bekommen, müsste gewährleistet sein, dass nach einer Sanierung die Hälfte an Energie eingespart wird. Zudem könnte für den Kindergarten auch ein anderer Fördertopf in Anspruch genommen werden, so Jauchmann. Was die Innenstadtgestaltung anbelangt, so würde die Stadt eine größere Fläche sanieren, wenn es Zuschüsse dafür gibt. Denn Geld vom Staat erhalten die Kommunen nur für zusätzliche Vorhaben, nicht für bereits geplante. Angedacht ist nun, den Bereich zwischen Stadtpfarrkirche und der Kreuzung Schrannenplatz/Mindelheimer Straße mit in die Planung einzubeziehen.

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