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Graben

09.11.2020

Das Team träumt von einem Büchereicafé für Graben

Das bisherige erfolgreiche Konzept für die Bücherei in Graben wurde weiterentwickelt, damit (von links) Thomas Heinrich, Susanne Adler und Christine Knoller insbesondere mehr Wohlfühlatmosphäre schaffen können.
Bild: Uwe Bolten

Plus Die Bücherei in Graben hat ein neues Konzept. Sie soll zukünftig noch stärker von Schülern genutzt werden.

Die Begeisterung am Buch hat nachgelassen, die Digitalisierung nimmt zu, die Bücherei ist heute mehr ein Treffpunkt. Mit diesen Beobachtungen führte Susanne Adler von der Bücherei in Graben dem Gemeinderat die Bedeutung eines überarbeiteten Konzepts vor Augen.

Der Plan ist Ergebnis eines mehrtägigen Workshops in München. Er soll „von Karl May und Erich Kästner in die Zukunft führen“, wie Susanne Adler die Umsetzung des Papiers beschrieb. „In der Bücherei sollen sich die Leute wohlfühlen. Es soll ein stressfreier Erlebnisort für das Dorf werden“, fasste sie zusammen. Neben den Konzerten, den Büchereinachmittagen und der außerschulischen Leseförderung soll der Raum für die Nutzung ab dem Grundschulalter gestärkt werden. „Immerhin umfasst die Ausleihe von Kinder- und Jugendbüchern rund die Hälfte unserer Bücherbewegungen“, sagte Susanne Adler.

Gibt es irgendwann ein Büchereicafé in Graben?

Das Büchereiteam möchte die Einrichtung zum dritten Lebensort nach Familie und Arbeitsstelle machen. Der ferne Traum stelle dabei ein Büchereicafé dar. Nach den Erläuterungen, die bei den Bürgervertretern auf volle Zustimmung stießen, fasste Bürgermeister Andreas Scharf zusammen: „Wenn wir noch keine Bücherei hätten, würden wir nach dem Vortrag eine bauen“, sagte er und bedankte sich beim Büchereiteam mit Christine Knoller, Susanne Adler und Thomas Heinrich.

Auch Graben zahlt am Hallenbad-Neubau mit

Unverständnis herrschte beim Bürgermeister über das geplante Bürgerbegehren zum Neubau des Lehrschwimmbads in Schwabmünchen (wir berichteten). „Wir in der Gemeinde stehen voll hinter der Entscheidung für den Neubau. Unser Ratsbeschluss im Jahr 2018 ist unverändert. Wir als kleine Gemeinde haben eine Sporthalle von 3,5 Millionen Euro gestemmt“, sagte er. Immerhin habe man bei der Erhebung vor zwei Jahren, die vom Schwabmünchner Bürgermeister Lorenz Müller durchgeführt wurde, einen Bedarf und ein hohes Interesse signalisiert. Die Kosten würden nicht alleine bei der Stadt Schwabmünchen liegen. „Wir zahlen regelmäßig unsere Kreisumlage, damit sind wir indirekt mit in der Finanzierung eingebunden“, sagte er. Außerdem hätte er sich nach dem Porträt über Josef Gegenfurtner als Initiator des Begehrens eine gleich große Stellungnahme der kommunalen Vertreter erhofft.

Fehler am Tor des Wertstoffhofs

Ein weiteres Thema in der Sitzung: Bedingt durch einen Fehler stimmt die Breite des Tores für den neuen Wertstoffhof nicht mit der lichten Breite der Toreinfassungen überein. Derzeit werde überprüft, ob das Tor angepasst werden könnte, berichtete der Bürgermeister. Als Folge davon könne die Einrichtung nicht wie geplant in diesem Jahr, sondern erst 2021 in Betrieb genommen werden.

Lesen Sie dazu auch: Bücherei wird zur Schatzkammer

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