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Schwabmünchen

02.01.2018

Das Trio ist wieder komplett

Dr. Peter Müller (Mitte) komplettiert das Trio im Orthopädiezentrum Schwabmünchen (links Dr. Florian Döbereiner,  rechts  Dr. Christoph Bähner)
Bild: Reinhold Radloff

Der neue Arzt im Schwabmünchner Orthopädiezentrum kennt sich auch mit Hüften bestens aus.

 Im Orthopädiezentrum in Schwabmünchen geben sich die Patienten die Klinke in die Hand. Ständig klingelt das Telefon. Immer noch mehr Kranke bitten um einen Termin. Immer länger ist die Vorlaufzeit bis dahin. Da war es dringend nötig, dass die Lücke, die Dr. Frank Haug in dem Dreierteam in den vergangenen Monaten hinterlassen hat, möglichst schnell wieder geschlossen wird. Das ist jetzt gelungen. Bestens eingeführt, bekannt und beliebt ist das Orthopädiezentrum in Schwabmünchen, obwohl es erst seit 2015 in der Neuen Mitte besteht. Allerdings praktizierten Dr. Florian Döbereiner und Dr. Christoph Bähner zuvor schon seit 2008 in der Kaufbeurer Straße, der ehemaligen Praxis von Dr. Georg Urbach, die schon bald aus allen Nähten platzte.

Von München über Augsburg nach Schwabmünchen

Weil Haug aus privaten Gründen die Praxis nach gut einem Jahr wieder verließ, musste dringend Ersatz gefunden werden. Den fanden Döbereiner und Bähner in Dr. Peter Müller, der über einen Kollegen zu dem Duo kam. Müller hatte nach seinem Medizinstudium in München 14 Jahre lang am Zentralklinikum in Augsburg gearbeitet. Dort machte er seinen Facharzt in Orthopädie und Unfallchirurgie, wo er als solcher auch eingesetzt war. Doch immer auf dem Sprung, im Auto oder im Hubschrauber und an den Unfallstellen sein zu müssen, das wurde ihm mit der Zeit zu viel: „Die ständig wechselnden Dienste und der hohe Zeitaufwand sind gesundheitlich und familiär – ich bin verheiratet und habe drei Kinder – nicht besonders zuträglich“, sagt Müller, dem sein Aufgabengebiet aber trotzdem sehr gut gefiel. „Der besondere Reiz an der Unfallchirurgie liegt eigentlich am Handwerklichen. Auch schnell helfen zu können, das stellt schon sehr zufrieden.“

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Die Spezialgebiete sind aufgeteilt

Dass er seinen „Job“ wirklich gerne gemacht hat, beweist, dass er auch, trotz Festanstellung im Orthopädiezentrum, weiterhin Notarztfahrten übernehmen will, natürlich nur an seinen freien Tagen. In der Praxis, in der grundsätzlich alle orthopädischen Probleme behandelt werden, sind die Aufgaben trotzdem ziemlich gut verteilt: Bähner hat sich mehr auf Knie, Fuß und Akupunktur spezialisiert, Döbereiner auf Knie und Schulter, und Müller kümmert sich vorrangig um Hüftgelenksprobleme, die seine Spezialität sind. Er wird, wie die beiden anderen Ärzte auch, mindestens an einem Tag in der Woche operieren.

Dass der 41-Jährige nicht von Diedorf nach Schwabmünchen umzieht, hat nichts damit zu tun, dass er schon bald wieder weg will, im Gegenteil. Mit gefällt es sehr gut in der Praxis“, erklärt er und betont, dass er im Orthopädiezentrum Schwabmünchen längerfristig arbeiten möchte.

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