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Bobingen-Straßberg

30.05.2015

Das neue Feuerwehrhaus wird ein Holzbau

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Endlich ist die Lösung für Straßbergs Wehr gefunden: Neue Räume entstehen am alten Platz. Zwischenzeitlich zieht sie auf den Hof des Kommandanten.

Mit dem Bauplan in der Hand stehen Josef Zobel und Robert Haas vor dem Straßberger Feuerwehrhaus. Der Erste Kommandant und der Vorstand können es kaum mehr erwarten, bis die ersten Mauersteine des alten Gebäudes fallen werden. Denn es ist entschieden: Straßberg bekommt bald ein neues Feuerwehrhaus.

Nachdem verschiedene andere Varianten im Gespräch waren (wir berichteten), bleibt das Feuerwehrhaus nun an seinem bisherigen Standort. Bürgermeister Bernd Müller erinnert: „Da der Platz am bisherigen Standort begrenzt ist, dachten wir zuerst daran, die Feuerwehr in die Ortsmitte zu holen und im alten Schulhaus unterzubringen oder einen Gebäudeteil an die neu sanierte Turnhalle der Grundschule anzubauen.“ Hier waren die Planungen schon relativ weit fortgeschritten. Die baulichen Überraschungen bei der Sanierung der Turnhalle gaben schließlich den Ausschlag, diese Planungen wieder zu verwerfen. „Wir hatten große Skepsis, was die jeweilige Bausubstanz betraf“, gibt Müller zu. „Zudem stellte sich immer wieder die Frage: Wie kann man einen Feuerwehreinsatz und beispielsweise die Schulpause zeitlich zusammen organisieren?“

Am einfachsten war da dann doch die Entscheidung für den alten Standort. Und da vom Nachbargrundstück einige Quadratmeter dazugekauft werden konnten, steht hier dem Baubeginn nun nichts mehr im Weg.

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Bürgermeister Müller hat vorher noch ein großes Lob an die Straßberger Wehr: „Es ist toll, dass die Verantwortlichen so viel Verständnis gezeigt haben und wir erst die Standortfeuerwehr in Bobingen finanzieren konnten und dann wieder die Planungen für Straßberg angehen.“

Dafür soll es jetzt so bald wie möglich losgehen, sagt Kommandant Josef Zobel: „Bereits im Juli wird mit Kanalvorarbeiten begonnen. Dann wollen wir den schnell mit dem Bau beginnen.“ Man hoffe, im Winter schon wieder mit dem Auto im neuen Gebäude sein zu können. Denn das Fahrzeug muss für die Bauphase ausziehen.

Wie sieht es dann mit der Bereitschaft der Straßberger Feuerwehr aus? „Das ist kein Problem“, beruhigt Kommandant Zobel. „Das Auto wird in dieser Zeit bei mir im Hof stehen. Ich habe eine Garage freigeräumt, in der wir die Einsatzmittel lagern können.“ Die Feuerwehrleute bekommen ihre Einsatzkleidung nach Hause und ziehen sich im Einsatzfall bereits dort an. Geht ein Notruf ein, treffen sich die Männer und Frauen am Kirchplatz und werden dort mit dem Einsatzfahrzeug abgeholt. „Als die Waldstraße wegen Kanalarbeiten vollständig gesperrt war, haben wir das auch schon so gemacht“, berichtet Zobel. Längere Rüstzeiten im Einsatzfall habe man in dieser Zeit nicht feststellen können. Die Straßberger Wehr wird also auch ohne Feuerwehrhaus genauso schnell und sicher für ihre Bürger im Einsatz sein. Vorsitzender Robert Haas freut sich auf das neue Gebäude. „Das gesamte Gebäude wird als Holzbau in Kreuzlagenholz ausgeführt. Der Zweckbau wird eine ähnliche Ansicht wie das alte Feuerwehrhaus haben und insgesamt 7 mal 26 Meter messen.“ Das Gebäude wird in Fahrzeughalle, Lager und Sozialtrakt eingeteilt und neben getrennten Sanitärräumen für Damen und Herren auch neu ein Kommandantenbüro und einen Schulungsraum im Obergeschoss enthalten.

Die Gesamtkosten für das neue Feuerwehrgebäude an der Waldstraße werden mit 595.000 Euro kalkuliert, davon ist von der Regierung von Schwaben ein Zuschuss von 55.000 Euro in Aussicht gestellt. So viel wie möglich möchte die Wehr gerade beim Innenausbau selbst machen. Vorstand Robert Haas erklärt: „Im Rahmen unserer Möglichkeiten bringen wir uns selbstverständlich ein.“ Doch nun könne man es erst einmal kaum erwarten, bis es losgeht.

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