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Königsbrunn

21.04.2017

Der Betrachter wird zum König

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4 Bilder
Noch bis zum 12. Mai ist die Ausstellung "Farbenspiele" mit Bildern von Sabine Hämmer und Gerhard Protzer im Kunstkarree des Königsbrunner Rathauses zu sehen.  Gerhard Protzer, Sabine Hämmer, Ursula Off-Melcher und 2. Bürgermeisterin Barbara Jaser (von links) freuten sich über eine gelungene Vernissage.
Bild: Bettina Jödicke-Braas

Im Rathaus präsentieren die Königsbrunner Sabine Hämmer und Gerhard Protzer ihre erste eigene Paar-Ausstellung. Wie die Maler zur Kunst kamen.

Zum „Farbenspiel“, dem Titel der Ausstellung von Sabine Hämmer und Gerhard Protzer im Kunst-Karree des Königsbrunner Rathauses, kam am Dienstag zur Vernissage noch rechtzeitig die Sonne hervor. Die 120 Gäste konnten die Collagen, Acrylbilder und Aquarelle im besten Licht betrachten.

In ihrer Laudatio beschäftigte sich auch die 2. Bürgermeisterin Barbara Jaser mit den Farben der gerade erblühenden Natur, die in diesen Tagen jedoch einen zweiten Winter erlebt. Stefan Krause begleitete die Eröffnung mit gefühlvollem Gesang zur Gitarre. Das Künstlerpaar stellt zum ersten Mal selber aus, nachdem es bereits mehrfach Werke zur Jahresausstellung „Die Stadt“ des Künstlerkreises zur Kulturellen Gautscheröffnung beigetragen hat. Für ihre erste Paar-Ausstellung haben die Künstler neben klassischen Aquarellbildern, Collagen mit Fotodruck und Acrylmalerei auf Leinwand, Holz und Plexiglas zusammengestellt.

Fotos des Sohnes dienen als Vorlage

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Für „Wetterleuchten über dem Lechfeld“ hat Sabine Hämmer mehrere Fotos von Gewitterwolken ihres Sohnes Tobias als Vorlage genommen und mit Acrylfarbe ein Bild gestaltet. Passend zum Jubiläumsjahr von Königsbrunn hat sie zwei schmale Stelen aus Holz mit integrierten Spiegeln und prachtvollem Outfit gestaltet, sodass sich der Betrachtende als König oder Königin fühlen darf. Auch bei der bunt bemalten Stadtbank mit Häusern und einem Gesicht sitzt der Mensch im Mittelpunkt. Hawaiianisch beeinflusst sind die spirituellen Frauenbilder in der Ausstellung. Dabei hätten sie die unberührte Natur und die brodelnden Vulkane inspiriert, sagte Sabine Hämmer.

Auch zu Hause wird die Künstlergemeinschaft gelebt. Zwar malt jeder für sich, sie geben sich aber auch gegenseitig Tipps oder gehen auf Künstlerreise. Sabine Hämmer erhielt als Kind den Rat zu malen, um ihre Schrift zu verbessern. Gerhard Protzer war schon früh kreativ tätig in der Pausenhofgestaltung und hat fotografiert. Er malt vor allem gegenständliche Aquarellbilder und weiß auf die ewige Frage „Was haben Sie sich dabei gedacht?“ keine genaue Antwort: „Ich denke nichts. Beim Malen kann ich eintauchen und loslassen.“

Die Ausstellung wird bis zum 12. Mai im Foyer des Rathauses Königsbrunn zu sehen sein.

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