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Versammlung

16.01.2020

Der Bund Naturschutz wächst

Der neugewählte Vorstand des Bund Naturschutz Bobingen: (von links) Ottmar Vellinger, Hartmut Schütze, Elke Sontag, Jürgen Walter, Veronika Schwarzenberger, Peter Roth, Ines Pitsch.
Bild: Peter Roth

Ottmar Vellinger bleibt an der Spitze der Ortsgruppe Bobingen. Was der Nachwuchs in diesem Jahr plant

Bei der Jahreshauptversammlung des Bund Naturschutzes in Bobingen wurden Ottmar Vellinger und Veronika Schwarzenberger als Vorsitzende sowie Peter Roth als Schriftführer für die nächsten vier Jahre bestätigt. Als Schatzmeisterin folgt Elke Sontag auf Thomas Schmitz, der nach 32 Jahren das Amt zur Verfügung stellte. Als Beisitzer wirken Ines Pitsch, Hartmut Schütze und Jürgen Walter.

Erinnert wurde an Günter Sturm, dessen Tod im vergangenen Jahr eine große Lücke in der Ortsgruppe hinterließ. In ihrem Rückblick ging Schwarzenberger auf die Jugendgruppe „Rasselmäuse“ von Sabine Kube ein. Oft finden die Gruppenstunden im Schulgarten an der Badstraße statt, in dem heuer größere Umgestaltungsmaßnahmen wie die Errichtung weiterer Hügelbeete, Abbruch des baufälligen Backofens und Sanierung des Teichs geplant sind. Ottmar Vellinger berichtete über die Höhepunkte 2019.

Die Mitgliederzahl der Ortsgruppe ist nach rückläufiger Tendenz in den Vorjahren wieder gestiegen. In Bobingen und Wehringen hat der Bund 456 Mitglieder. Da keine Werbung gemacht werden dürfe, führte Vellinger diesen Zuwachs auf eine gesteigerte Naturschutzgesinnung in der Bevölkerung zurück.

Bürgermeister Bernd Müller lobte den neu entstandenen Insektenlehrpfad. Mit dem Stadtwald, der konsequent zu einem widerstandsfähigen Mischwald umgebaut werde, besitze Bobingen einen großen Naturschatz. Ausdrücklich sagte der Bürgermeister, dass er den Beitrag des Bund Naturschutz auch dort als wertvoll schätze. Die Meinungen gingen naturgemäß auseinander, wenn es um die Ausweisung neuer Baugebiete gehe und zwischen sozialen und ökologischen Bedürfnissen abzuwägen sei. Allerdings, so Müller, vermisse er manchmal bei den Bauherren das Gespür für eine angemessene Begrünung ihrer Außenflächen. Es sei zu überlegen, wie die Politik auf eine naturnähere Gestaltung der Gärten hinwirken könne. Der Abend schloss mit einem Kurzvortrag des Kreisvorsitzenden Johannes Enzler zum Thema: „Was können Kommunen für die Biodiversität, den Gewässerschutz und den Klimaschutz tun?“ (SZ)

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