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Der Einzelhandel hat es schwer

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Kommentar Von Carmen Janzen
29.10.2019

Hier ein Sportgeschäft weniger, dort schließt ein Café und da drüben steht ein Laden leer. Ein Spaziergang durch Schwabmünchens Innenstadt kann schon ein bisschen depressiv machen. Florierender Einzelhandel sieht anders aus.

Jetzt macht auch noch das Modehaus Weckmer zu – nach mehr als 130 Jahren. Traurig. Die Jungen wollen den Laden nicht übernehmen und man kann es ihnen kaum verübeln. Hohe Mieten im Zentrum und starke Internetkonkurrenz machen den Einzelhändlern zu schaffen. Zudem eröffnen immer mehr Discounter und Ein-Euro-Geschäfte am Ortsrand. Egal in welche Stadt man fährt, das Bild ähnelt sich: Kik, Tedi, NKD, Deichmann, Lidl und Aldi (um nur ein paar zu nennen). Diese Geschäfte bieten nahezu alles, was der Durchschnittsdeutsche so braucht – zu oft erstaunlich niedrigen Preisen.

Doch den Charme einer Innenstadt machen die kleinen Läden aus, die auch mal selbst gemachen Schnick-Schnack im Regal stehen haben. Oder der Ladenbesitzer, der beraten kann und dann sogar noch Zeit für einen Plausch mit seinen Kunden hat.

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Hoffentlich gelingt es Schwabmünchen nach der Sanierung der Fuggerstraße und mit dem Einzelhandelskonzept, diesen Charme wieder in die Stadt zu holen.

Weckmer-Mode ist ein Auslaufmodell

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