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Königsbrunn

13.11.2017

Der Fasching wird bayerisch-zünftig

Lustiger Sturm des Königsbrunner Rathauses. Die CCK Fantasia startet einen Fasching „Dahoam“: Die Faschingsgesellschaft geht mit einem bayerischen Motto in seine Jubiläumssaison.
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Lustiger Sturm des Königsbrunner Rathauses. Die CCK Fantasia startet einen Fasching „Dahoam“: Die Faschingsgesellschaft geht mit einem bayerischen Motto in seine Jubiläumssaison.

Nach Ausflügen bis ins Weltall feiert der CCK Fantasia die Heimat und ihre Traditionen. Das Prinzenpaar Stefanie VI. und Florian II. verteilten stilechte Hüte.

Was würde wohl dieses Jahr das Motto sein? Mit Spannung erwarten Freunde und Familienangehörige des CCK Fantasia, Stadträte, Rathausmitarbeiter und interessierte Bürger am Samstag die Prinzenpaare und die Tänzer zum Faschingsauftakt im Königsbrunner Rathaus. Und das diesjährige Motto heißt: „Dahoam – fesche Madln & stramme Wadln“.

Da der 11.11. heuer auf einen Samstag fiel, hatten auch jene die Möglichkeit die traditionelle Schlüsselübergabe von Bürgermeister Franz Feigl und seinen Stellvertreterinnen Barbara Jaser und Ursula Jung an die Prinzenpaare des CCK zu erleben, die sonst um die streng festgelegte Zeit 11.11 Uhr bei ihrer Arbeit sein mussten. Und was für eine Überraschung, als die ganze Gesellschaft die Treppen hinunter defilierte: Keine Federboa oder glitzernd changierende Stoffe, keine an das Weltall oder an Ureinwohner Amerikas erinnernde Gestalten kamen Stufe für Stufe hinunter. Nein, in besonders fesche Dirndl und Lederhosen gekleidet strahlten das Prinzenpaar Stefanie VI. und Florian II. sowie das Jugendprinzenpaar Angelika II mit Maximilian I.um die Wette. Ebenso die übrigen begleitenden Tänzerinnen und Tänzer.

Es geht um Bayern

Und spätestens, als die Männer des Männerballetts Anzüge aus blau-weißem bairischen Rautenstoff um die Ecke kamen, war klar: Bayern muss das Motto sein. Präzise der Freistaat Bayern, wie der Vereinsvorsitzende Dieter Schwab ausführte: „Nach früheren Motto-Reisen durch die ganze Welt und das Weltall sind wir bei uns daheim angekommen. Wir werden Sie in die Vielfalt des bairischen Daseins entführen. Lassen Sie sich überraschen und kommen Sie zu unseren Veranstaltungen.“

Auslöser sei das Gründungsjubiläum 100 Jahre Freistaat Bayern gewesen und für die 40. Saison des CCK wollte man auch etwas Besonderes und gleichsam Bodenständiges aufweisen. Man würde sich nicht über die Tradition lustig machen, im Gegenteil. Folgerichtig wurden von den Tollitäten auch Lebkuchenherzen mit bairischen Rauten an verschiedene Ehrengäste verschenkt. Dem ein oder anderen war das Motto aber wohl schon zugeflüstert worden: So trug die Leiterin des Kulturamtes Ursula Off-Melcher nach eigener Aussage erstmals in ihrem Leben ein von ihren Töchtern entliehenes Dirndl.

Trachtenhut für die Prinzessin

Zuvor hatte Bürgermeister Franz Feigl von Prinzessin Stefanie VI. einen Trachtenhut aufgesetzt bekommen. Für die Faschingssaison haben sich damit auch Dienstbeziehungen geändert: Denn die 29-jährige Stefanie Kienle, die seit 20 Jahren beim CCK dabei ist, arbeit im richtigen Leben in der Bilanzbuchhaltung des Rathauses. Barbara Jaser und Ursula Jung erhielten von Prinz Florian II. passende kleine Damenhüterl. Der 32-jährige zweifache Familienvater Florian Schwinger arbeitet in realen Leben als Rechtsanwalt.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr, die im vergangenen Jahr schon beim Showabend teilgenommen hatte, war mit ihrer Tochter Katharina gekommen und war erneut begeistert. Sie ließ es sich später nicht nehmen später mit dem Männerballet „Die Taktlosen“ auf der Treppe zu posieren. Stadtrat Florian Kubsch, langjähriger Mitarbeiter bei ihr, war im vergangnen Jahr durch eine verlorene Wette als Tänzer zwangsverpflichtet. Daran hatte er aber soviel Spaß gefunden, dass er gerne wieder mitmache trotz der vieler anderer Verpflichtungen, sagte Kubsch. CCK-Präsident Jürgen Langhammer erinnerte in dem Zusammenhang auch nochmals an den Besuch und schönen Empfang im Landtag.

Mit noch einer Überraschung wartete der CCK dieses Jahr auf: Angelika Eckert und Maximilian Rudisch stellen das erste Jugendprinzenpaar in der Vereinsgeschichte da. Angelika II. ist 15 Jahre alt und auf dem Weg zur Diätassistentin, Maximilian I. ist 16 undin Ausbildung zum Kaufmann für Management. „Wir wollten einfach mal die Erfahrung machen und freuen uns auf die Saison“, sagten sie übereinstimmend.

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