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Kultur

17.01.2019

Der Kunstverein präsentiert die „Intuition vier“

Die Vernissage zur sogenannten ViererAusstellung ist am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr im Unteren Schlösschen in Bobingen.
Bild: Kulturamt

Neue Ausstellung im Unteren Schlösschen zeigt, wie unterschiedlich vier Frauen ihre Motive darstellen

Auch im Jahr 2019 eröffnet der Kunstverein Bobingen die Ausstellungssaison mit seiner sogenannten Vierer-Ausstellung, zu der sich Mitglieder des Vereins in einer gemeinschaftlichen Ausstellung zusammenfinden, um im stilvollen Ambiente des Unteren Schlösschens einen Überblick ihrer unterschiedlichen Kunstauffassungen zu bieten, die sich dem Besucher durch eindrucksvolle Vielfalt in dennoch harmonischer Zusammenschau präsentiert.

Es ist nur Zufall, keine Diskriminierung des männlichen Geschlechts, dass es sich in diesem Jahr um vier Künstlerinnen handelt, die allesamt auf zahlreiche Ausstellungsteilnahmen und Preisverleihungen verweisen können, betont der Verein. Ottilie Leimbeck-Rindle, Gerti Papesch, Isabella Stoll und Hildegard Winkler zeigen Beispiele ihres Schaffens.

Ottilie Leimbeck-Rindle, als freischaffende Künstlerin in Augsburg tätig, hat unter anderem ein Studium der Zeichnung und Malerei bei Prof. Markus Lüpertz absolviert. Ihre Arbeiten entstehen groß- und kleinformatig in Mischtechniken, in die sie mitunter auch Fotografien, Radierungen und Intagliotypien einbezieht. Der vorherrschende Leitgedanke in ihren Arbeiten sind „Spuren“ in vielfältigster Bedeutung, von der Natur oder vom Menschen hinterlassen, deren Wiedergabe große Faszination auf den heutigen Betrachter ausüben.

Die Augsburgerin Gerti Papesch, seit 2010 als Dozentin an der Mediadesignschule in München tätig, arbeitet sowohl im plastischen als auch im malerischen Bereich. Bei ihren Objekten bilden elementare Formen aus der Frühzeit die Basis für ihr künstlerisches Schaffen, die sie mit unterschiedlichsten Materialien zu reizvollen Werken umzugestalten weiß. Dagegen unterliegt ihre Malerei ganz einem kreativ-intuitiven Prozess, der durch Abstraktionen und Formvereinfachungen Ideen, Gefühle und Seelenzustände in ihren Werken auf beeindruckende Weise veranschaulicht.

Den Besuchern der Bobinger Ausstellungen wird die junge Künstlerin Isabella Stoll aus Diedorf noch in guter Erinnerung sein, die 2016 den von der Kreissparkasse und dem Kunstverein Bobingen verliehenen Förderpreis gewann. Die Aquarelltechnik, so befand seinerzeit die Jury, beherrscht sie souverän und beeindruckt mit ungewöhnlicher und harmonischer Farbgebung. Ihre Bleistiftzeichnungen bestechen durch ausdrucksstarken Realismus, zudem lässt sie digitale Herangehensweisen in ihre Kunst einfließen.

Die Königsbrunner Künstlerin Hildegard Winkler wird in Bobingen sowohl mit Aquarellen als auch Radierungen vertreten sein. Ihre Aquarelltechnik lässt die Szenen – immer direkt vor dem Motiv entstanden – leicht und spontan gemalt, dennoch atmosphärisch dicht erscheinen. Eindrucksvoll vermittelt sich dem Betrachter die Impression der dargestellten Szene. Als passionierte Grafikerin experimentiert sie zudem gern mit ausgefallenen Techniken, die ihren Drucken außergewöhnliche Wirkung verleihen.

Vernissage dieser Ausstellung ist am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr. Zur Einführung spricht Christina Weber, Vorsitzende des Kunstvereins. Ferner ist ein Künstlergespräch mit den beteiligten Frauen geplant. (SZ)

läuft vom 20. Januar bis 17. Februar in der Galerie im Unteren Schlösschen an der Römerstraße 73 in Bobingen. Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag 15 bis 18 Uhr, Sonntag 14 bis 18 Uhr.

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