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Königsbrunn

10.05.2016

Der Traum von der großen Musikwelt

Der SHP Band Contest fand bereits zum zweiten Mal im Königsbrunner Jugendzentrum Matrix statt.
Bild: Helga Mohm

Der Nachwuchswettbewerb machte jetzt  Station in Königsbrunn. Sechs Bands aus Augsburg, Kaufbeuren, Buchloe, Biberach und Illertissen hatten sich in der Vorrunde qualifiziert.

Welche junge Band hat nicht den Traum, in der professionellen Musikwelt Fuß zu fassen? Einen Schritt weiter kann sie auf diesem Weg der große SPH-BandContest bringen. Der Nachwuchswettbewerb für Bands, der durch ungefähr 70 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz tourt, machte erneut Halt in Königsbrunn. Das Besondere ist, dass hier Publikum und Fachleute gemeinsam die Auftritte bewerten.

Das Stadtfinale fand mit über 170 Besuchern im Jugendzentrum Matrix statt. Sechs Bands aus Augsburg, Kaufbeuren, Buchloe, Biberach und Illertissen hatten sich in der Vorrunde qualifiziert und traten erneut mit ihren eigenen kreativen Songs zum Band-Battle an.

Professionelle Bühnentechnik

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„Heute steht eine bunte musikalische Mischung aus Rock Pop, Speed Metal, Hard-Rock oder auch Deutschem Modern Rock auf dem Programm“ fasste stellvertretender Matrix-Leiter Pit Granz zusammen. Sein Team und junge Freiwillige unterstützten die Veranstaltung, bauten professionelle Bühnentechnik auf und organisierten Häppchen-Angebote für die Gäste.

Von einem Konkurrenzkampf zwischen den Bands war nichts zu spüren. Zwar kochte die Stimmung im Saal nicht über, doch das Publikum genoss offensichtlich die verschiedenen Musikrichtungen und wippte immer wieder mit. Auch die Hände kamen aus den Hosentaschen und zeigten Begeisterung.

Fachjury bewertet unter anderem die Bühnenpräsenz

Zur Entscheidung werden die Stimmen des Publikums und die Wertung der Fachjury jeweils zur Hälfte gewichtet. Somit ist mit entscheidend, wie groß die Fan-gruppe ist, die eine Band aktivieren kann. „Die Fachjury bewertet unter anderem die Bühnenpräsenz, die spielerischen Fähigkeiten an den Instrumenten sowie die Qualität im Songschreiben“, erläutert Jan Hembacher, Mitglied der Jury, der auch als Moderator durch den Abend führte.

Vier Bands schafften es in die nächste Runde, das Regionalfinale. Die Erstplatzierten „Taktlos“ aus Biberach, die gleich einem ganzen Bus Fans mitgebracht hatten, sicherten sich einen großen Vorsprung auf „Twentyone“ sowie „Betreen“. Die Jury nutzte ihre sogenannte „Wild Card“ – also die Möglichkeit, eine Band ohne Abstimmung der Zuhörer weiter zu bringen – und schickte damit die Metal-Band „Psycho Mania“ ebenfalls in die nächste Runde.

Nach diesem musikalisch abwechslungsreichen Konzertabend tauschten die Musiker gegenseitige Glückwünsche aus und amüsierten sich noch entspannt mit ihren Fans.

Den Besten winken Fördergelder

Die Teilnehmer des SPH Bandcontests spielen sich über mehrere Auswahlrunden bis ins Deutschland-Finale durch. Den Besten winken Fördergelder, Festivalauftritte, CD-Produktionen, Touren, Workshops, Equipment, Musikvideo-Drehs und vieles mehr. Viele Preise stehen nicht nur den Siegern und Finalisten zu, sondern prinzipiell jeder Auftritt, der positiv hervorsticht, egal in welcher Runde. Außerdem erhalten alle Bands fachliche Rückmeldungen von der Jury, sie können Bühnenerfahrung sammeln und bekommen allerhand nützliche Tipps an die Hand.

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