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Graben

12.07.2019

Der Umbau des Friedhofs beginnt 2020

Die Rodungsarbeiten an der Hecke des Friedhofs Lagerlechfeld sollen Februar 2020 beginnen. Dort soll ein Gehweg angelegt werden.
Bild: Uwe Bolten

Die Planungen in Lagerlechfeld schreiten voran. Eine Reihe von Bauvorhaben sowie der Wertstoffhof beschäftigen den Gemeinderat in Graben.

Die wohl letzten Festlegungen zur Gestaltung des neuen Wertstoffhofs neben dem Edeka lassen das Projekt zügig fortschreiten. Um eine Eingrünung als Sicht- und Windschutz in weiten Bereichen der Ostseite zu realisieren, sei laut Grabens Bürgermeister Andreas Scharf lediglich eine marginale Änderung des mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb abgestimmten Plans durchzuführen.

„Die Stromversorgung zum Betrieb von Leuchten ist ebenfalls unproblematisch, da laut den Lechwerken Leerrohre vorhanden seien“, berichtete er. Auf die Verlegung eines Wasseranschlusses wird nach Willen des Rates verzichtet, da die Anschlusskosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stünden. Eine Hütte aus Aluminium oder Blech soll den Mitarbeitern einen Schutz vor Witterungseinflüssen geben. Nach Aussage von Scharf wird sich der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises mit 100000 Euro am Projekt beteiligen.

Günstigere Angebote sind für den Lagerlechfelder Friedhof nicht zu erwarten

Friedhof Beim Lagerlechfelder Friedhof seien die Planungsarbeiten ebenfalls in der Endrunde, der Baubeginn werde allerdings noch auf sich warten lassen, erläuterte der Bürgermeister. „Es macht keinen Sinn, nun kurzfristige Ausschreibungen zu starten. Günstigere Angebote sind nicht zu erwarten“, sagte Scharf und schlug die Ausschreibungen für Ende 2019 vor, wonach die Ausführung der Arbeiten bis Mitte 2020 abgeschlossen sein könnten.

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In diesem Zusammenhang soll der Sandweg, der südlich am zentralen Gräberfeld verlaufe, asphaltiert werden. Ebenso gehört zu den Umbaumaßnahmen die Anlage eines Gehweges südlich des Friedhofes. Die Rodungsarbeiten der Hecke wurden auf Ende Februar 2020 terminiert.

Bebauungsplan Nach der Beschlussfassung des Rates auf einer früheren Sitzung, legte Bürgermeister Scharf den Entwurf zur Änderung des Bebauungsplanes 17 (Flurweg) zur Genehmigung durch den Rat vor. Im Wesentlichen ist darin die Reduzierung der Geschossflächenzahl von 1,0 auf 0,7 enthalten. Weiterhin wird das Gebiet als „Dorfgebiet“ festgesetzt, wonach Betriebe des Beherbergungsgewerbes und Betriebe mit hotel- oder pensionsähnlichen Leistungen wie Boardinghäuser, Monteurzimmer, Arbeiterwohnungen, sowie Tankstellen und Vergnügungsstätten nicht zulässig sind. Weiterhin sind laut Entwurf zwei Stellplätze je Wohnung nachzuweisen, bei Garagenhöfen müssen die der öffentlichen Seite zugewandte Ansichten verkleidet werden. Ohne Gegenstimme billigten die Ratsmitglieder den Entwurf, der somit in die erste Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange geht.

Plakatierungsverordnung in Graben muss nachgebessert werden

Da in der erlassenen Plakatierungsverordnung nicht zwischen Wahlplakaten und Veranstaltungsankündigungen differenziert wurde, musste diese nachgebessert werden. Wahlplakate dürfen nur an den zwei bereitgestellten Plakatwänden, Veranstaltungshinweise im Umkreis von 50 Metern zum Ortsaugangsschild angebracht werden. Beide Plakatierungen sind durch die Gemeindeverwaltung genehmigungspflichtig. Der Antrag auf Errichtung eines Carports an der Karwendelstraße 23 wurde einstimmig abgelehnt. Als Begründung konstatierte der Rat die bisher nicht nachgekommene Aufforderung an die Eigentümer, den rechtswidrig errichteten Sichtschutz abzubauen oder zu versetzen. Auf den Antrag des Eigentümers Tannenstraße 9 auf Errichtung einer knapp 1,80 Meter hohen Sichtschutzwand als Ersatz für eine Hecke beschloss der Rat einstimmig, dass dies nur mit einer Versetzung von einem halben Meter in das Grundstück sowie einer davor gepflanzten Begrünung möglich sei. Die Rückversetzung der vorhandenen Sichtschutzelemente habe die Verwaltung zu erwägen. Die Dorfhelferinnen erhalten auf Antrag einen Zuschuss von 100 Euro.

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