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Großaitingen

28.01.2019

Der Wertstoffhof wird aufgehübscht

Die Wertstoffsammelstelle soll durch einen Container für die Mitarbeiter aufgebessert werden. Die beschädigte asphaltierte Fläche bedarf einer Erneuerung.
Bild: Hieronymus Schneider

Ein Container soll den Mitarbeitern als Unterstand am Werstoffhof in Großaitingen dienen.

Die Wertstoffsammelstelle beim Bauhof in der Krautgartenstraße in Großaitingen ist laut Bürgermeister Erwin Goßner gut frequentiert und erfüllt, auch dank der erfahrenen und zuverlässigen Mitarbeiter, ihre Aufgabe hervorragend. Da aber schon lange nichts mehr in die Anlage investiert wurde, schlug er eine optische und funktionale Aufwertung vor. Für die Mitarbeiter soll ein kleiner Container mit einfacher und pflegeleichter Innenausstattung, sowie einer funktionierenden Heizung den bisher benutzten schrottreifen Bauwagen als Aufenthaltsraum ersetzen. Die kleine asphaltierte Fläche ist inzwischen rissig und löchrig, wodurch das Kehren erschwert wird und Glasscherben, Nägel, Schrauben oder andere Gegenstände liegen bleiben. Die Gemeinde wird deshalb Angebote für einen Container und Lösungsvorschläge für eine funktionale Oberflächengestaltung des Wertstoffhofs inklusive Kostenvoranschlag einholen. Im Übrigen wird für den Wertstoffhof wegen Renteneintritts noch ein Mitarbeiter gesucht. Interessenten sollen sich bei der Gemeinde melden.

Das beschäftigte den Gemeinderat Großaitingen außerdem:

Fischereivereins Der zehnjährige Pachtvertrag zwischen der Gemeinde und dem örtlichen Fischereiverein für die Fischereirechte in der Singold läuft Ende dieses Jahres aus. Goßner bestätigte, dass der Fischereiverein die Pacht in tadelloser und vorbildlicher Art und Weise umgesetzt habe. Andere Bewerber für diese Pacht gibt es nicht. Deshalb schlug der Bürgermeister vor, den Pachtvertrag um weitere zehn Jahre zu verlängern und den Jahresbetrag nicht zu erhöhen, sondern auf 1500 Euro abzurunden. Dies wurde von fast allen Gemeinderäten befürwortet, nur Manfred Schorr (SPD) sprach sich für eine Anhebung des Pachtzinses aus.

Hochwasserschutz Auf der ersten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr gab Goßner eine Entscheidung aus einer nicht öffentlichen Sitzung bekannt. Wie bereits in unserer Zeitung berichtet, haben die drei Singold-Anliegergemeinden Großaitingen, Wehringen und Bobingen eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth abgeschlossen. Diese beinhaltet die Leistungen zur Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich der Gemeinde Großaitingen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 125000 Euro, die Gemeinde Großaitingen muss davon anteilig ein Sechstel tragen, also rund 21000 Euro. „Das war die gute Nachricht, denn durch diese Planungen können wir unsere Hausaufgaben frühzeitig erledigen und noch eventuell notwendig werdende Aufgaben angehen und erfüllen“, sagte Goßner, fügte aber auch einen Wermutstropfen hinzu: „So erfreulich dieser erste Schritt jetzt ist, umso bedauerlicher ist es, dass sich die Planungen und auch die weiteren positiven Entwicklungen in Bezug auf das Gesamtprojekt Hochwasserschutz Holzhausen leider noch nicht auf den aktuellen Status quo auswirken. Die Überschwemmungsgebiete nach den letzten Berechnungen haben weiter Bestand und wirken sich auf die betroffenen Kommunen, sowie deren Bürgern weiterhin negativ aus.“

Prüfungder Jahresrechnung Die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2016 wird mit insgesamt 17092024 Euro festgestellt. 1858625 Euro wurden dem Vermögenshaushalt zugeführt. Zum Jahresabschluss verblieben 18819 Euro als unerledigte Verwahrgelder. Die Gemeinde ist schuldenfrei und hatte zum Ende des Haushaltsjahrs 2016 einen Rücklagenbestand in Höhe von 6491996 Euro. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Klemens Hutter, schlug die Feststellung dieses Ergebnisses und die Entlastung des Bürgermeisters und der Verwaltung vor, die dann auch einstimmig erteilt wurde.

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