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Wehringen

17.05.2019

Der Wochenmarkt soll Wohlfühl-Charakter haben

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Gleich beim ersten Wochenmarkt in Wehringen herrschte hinter dem Rathaus großer Andrang. Mit entspechenden Angeboten will die Gemeinde das auch so erhalten.
Bild: Angi Seitz

Die Gemeinde Wehringen will mit Aktionen und Bestuhlung den Besucherandrang am Rathaus erhalten. Neben den Verkaufsständen gab es beim ersten Markttermin auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Als vollen Erfolg werteten Beteiligte den ersten Wochenmarkttag in Wehringen. Die Gemeinde will mit ergänzenden Angeboten das Besucherinteresse weiter hoch halten.

Gut 500 Besucher drängten sich bei der Eröffnung auf dem Rathausplatz und an den Marktständen. Viele von ihnen trugen die neue Wehringer Wochenmarkt-Tasche in den Händen, die schnell vergriffen war, und füllten sie an den Marktständen. Mit einem breiten Angebot an Waren wie Gemüse, Kräuter, Obst und Obstsäfte aus Bio-Anbau, Kartoffeln, Backwaren, Käse aus Milch vom Wehringer Bauernhof, Geflügelfleisch und -wurst, Nudeln, Spätzle, Eier, Marmelade, Honig und Maultaschen, Ölen, mediterrane Feinkost sowie grünen und weißen Spargel gab es sicherlich für jeden Einkäufer das passende Lebensmittel.

Ein Ersatz für alte Tante-Emma-Läden

Angelockt hatte die Wehringer zur Eröffnung aber nicht nur das langersehente Angebot eines Wochenmarktes zur Nahversorgung, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung durch den örtlichen Musikverein, einen Getränkeausschank und einen Imbissstand mit Crêpes. Doch mit so einem Besucheransturm hatte die Gemeindeverwaltung nicht gerechnet. Bürgermeister Manfred Nerlinger freute sich deshalb sehr, dass der Wochenmarkt, ein Herzensprojekt seinerseits, einen so guten Start hatte. „Wie könnte man bei so einem Andrang nicht zufrieden sein“, strahlte er.

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Drei Dinge seien es, auf welche die Gemeinde beim Wochenmarkt Wert lege. „Zum einen sollen es regionale Produkte sein, die wir anbieten, deshalb sind eigentlich alle Beschicker aus dem Umkreis“, zählte er auf. „Zum anderen wollen wir damit die örtliche Nahversorgung ermöglichen und vor allem für Senioren und junge Familien eine Einkaufsmöglichkeit im Ort schaffen.“ Noch gar nicht so lange her sei es, erzählte der Bürgermeister, dass es in Wehringen gleich sieben oder acht Tante-Emma-Läden gegeben habe, die einen Einkauf gleich ums Eck ermöglicht hätten. Nun gäbe es im Ort keinen dieser alten Läden mehr. Einen Bäcker gibt es zumindest. Gerade deshalb sei der Wochenmarkt in Wehringen für die Lebensmittelversorgung so wichtig.

Auf drei Dinge kommt es an

Damit dort auch immer etwas los ist, setzt Nerlinger als dritten Punkt auf den Wohlfühl-Charakter, mit dem der Markt einhergehe. Deshalb sollen immer wieder Veranstaltungen und besondere Angebote rund um den Markt organisiert werden. Gedacht ist beispielsweise eine Bestuhlung unter den Kastanienbäumen, damit der Wochenmarktbesuch bei einem gemütlichen Ratsch ausklingen kann.

Die ersten Stimmen der Marktbesucher jedenfalls waren sehr positiv. Viele freuten sich über die neue Einkaufsmöglichkeit und nutzten den ersten Markttag, um sich mit allerlei Köstlichkeiten einzudecken. Allseits wurde die Initiative der Gemeinde gelobt. Die Verkäufer zeigten sich deshalb mit dem ersten Markttag zufrieden und blickten optimistisch auf die nächsten Wochen. Dann wird sich zeigen, ob der Wehringer Wochenmarkt tatsächlich angenommen wird. Er findet künftig mittwochs von 15 bis 18 Uhr am Rathausplatz statt. (anja)

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