Newsticker

Spanien verhängt erneut Notstand und Ausgangssperre
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Der Zug mit „Pom Pom Hellau“

Fasching

14.02.2015

Der Zug mit „Pom Pom Hellau“

Pause nach anstrengenden Vorbereitungen muss auch sein: (von links) Umzugsleiter Ralf Nerlinger, Präsident Ali Brecheisen und der stellvertretende Umzugsleiter Robert Holzer gönnen sich einen Faschingskrapfen.
Bild: Susanne Raffler

Zum Umzug in Klosterlechfeld haben sich in diesem Jahr über 40 Gruppen angemeldet. Am Dienstag um 14.11 Uhr geht es los

Auf eine über 100-jährige Tradition geht der Faschingsumzug der Lecharia zurück, der sich am Faschingsdienstag, 17. Februar, um 14.11 Uhr in Bewegung setzen wird. Was damals mit einem bescheidenen Umzug begann, bei dem noch Ochsengespanne die Narren und ihre Wagen zogen, hat sich zu einer weithin bekannten Großveranstaltung entwickelt.

Ehrenpräsidentin Brigitte Holzer, die die Klosterlechfelder Faschingsgesellschaft Lecharia mehr als 30 Jahre leitete, hat dazu einiges zu erzählen. „Früher gab es außer in Klosterlechfeld auf dem Lechfeld kaum Faschingstreiben. Hier ging es schon Anfang der 1950er-Jahre so richtig rund, da war in der Umgebung noch nichts Derartiges geboten“, berichtet sie stolz.

Heuer werden PS-starke Zugmaschinen die Wagen mit fantasievoll dekorierten Aufbauten ziehen, zudem sorgen beim Umzug durch Klosterlechfeld auch kostümierte Fußgruppen und hübsche Gardemädchen wieder für Stimmung. Mehr als 40 Gruppen haben sich angemeldet – und die Besucher dürfen gespannt sein, was sich hinter so fremdartigen Namen wie „The Sound of Huaschof“, „Nein – Doch – Ohhhhhh“ und „Pom Pom Hellau“ verbirgt.

Die Lecharia kann auf ein erfahrenes Team setzen. „Ich beginne bereits im September mit den Vorbereitungen. Vereine anschreiben, die Sicherheitsaspekte mit Landratsamt und Gemeinde klären und das Geschehen rund um den Umzug organisieren“, erzählt Umzugsleiter Ralf Nerlinger. Er sorgt seit Langem für den reibungslosen Ablauf, in diesem Jahr steht ihm Robert Holzer zur Seite. „Aber insgesamt arbeiten wir als eingespieltes Team von rund 40 Leuten, wie bei allen unseren Veranstaltungen“, so der Umzugsleiter.

Im Anschluss an den Umzug geht es mit munterem Faschingstreiben auf dem Festplatz in die letzten Stunden der Faschingssaison. Besucher sollten hierfür schon einmal den Klosterlechfelder Schlachtruf „Lecharia Cha cha cha – Uh!“ üben. „Wir feiern mit Open End, sofern das Wetter dies zulässt“, verspricht Präsident Ali Brecheisen. Auch die Garde der Lecharia wird dort noch ein letztes Mal tanzen. „Wir freuen uns auf mindestens 5000 Besucher, eine Megastimmung und eine super Party“, so der bestens gelaunte Präsident grinsend.

Hier das Wichtigste zum Umzug:

Die Gruppen stellen sich in der Birken- und der Schwabenstraße auf. Nach dem Start um 14.11 Uhr geht es über Bayernstraße, Bahnhofstraße, Poststraße, Otto-Wanner-Straße und die Elias-Holl-Straße bis zur Schwabmünchner Straße. Der Umzug endet dort am Festplatz.

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, gibt es kostenlose Parkplätze an den Ortseingängen, am Sportplatz und beim Friedhof. Die Zufahrten sind ausgeschildert.

An den Zugängen zum Umzugsgelände verkaufen Helfer für zwei Euro Abzeichen in Form eines Flaschenöffners.

Hunger und Durst muss in Klosterlechfeld niemand leiden. Am Festplatz bieten verschiedene Stände und auch die örtliche Gastronomie allerlei Leckereien und Spezialitäten an.

Öffentliche Toiletten stehen am Festplatz.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren