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Untermeitingen

03.11.2017

Der erste Auftritt vor Publikum

Das Gitarrenorchester Immelstetten trat mit dem Kinder- und Jugendorchester Lechfeld in Untermeitingen auf.
Bild: Jürgen Schmidt

Das Kinder- und Jugendorchester der Musikschule Lechfeld spielt mit dem Gitarrenorchester Immelstetten.

„Meine Vorstellung war es, allen die gerne Gitarre spielen, gemeinsam mit anderen eine Plattform zu geben“, sagt Norbert Neunzling, Gitarrenlehrer der Musikschule Lechfeld in Untermeitingen. Blasorchester haben ihre Wertigkeit in jeder Gemeinde, in jedem Dorf, damit haben Trompeter ausgesorgt, aber Gitarrenspieler, spielen zuhause vor sich hin, so Neunzling weiter. Deshalb gründete der Musiker vor 13 Jahren das Gitarrenorchester Immelstetten, welches jetzt mit dem Kinder- und Jugendgitarrenensemble der Musikschule im Imhofhaus Untermeitingen ein Konzert gaben.

Der Leiter des Orchesters hatte eine bunte Mischung an Musik aus den unterschiedlichsten Epochen und Ländern im Gepäck. Zunächst begrüßte jedoch Martin Wiblishauser, der die musikalische Leitung der Schule hat, die erwartungsvollen Gäste. Den Beginn machten die jungen Musiker, die hier ihren ersten Auftritt vor Publikum hatten. Die Stücke, die sie lange einstudiert haben, sagten die heranwachsenden Gitarrenkünstler selbst an. Im Repertoire waren Volkslieder aus Island wie „First Day Of Spring“ oder auch „The Giant In The Woods“. Das zaghafte Zupfen, allerdings sehr gut am Klangkörper gelernt, verzauberte die Gäste auch mit klassischen Klängen von Joseph Küffler und Tielman Susato.

Zarte Saiten von sieben Gitarren

Das Gitarrenorchester Immelstetten brachte die zarten Saiten der sieben Gitarren zu romantischen Tonmalereien zu Gehör. Neben alter Musik von Henry Purcell gab es moderne Stücke – spanische Impressionen von Federico Moreno-Torroba, südamerikanische Musik von Alfonso Montes. Bei geschlossenen Augen sah man die unbekannten Weiten, spürte die endlose Savanne und Pampas. Die Frühform des Tangos wurde aufgegriffen und in Stücken von Montes gespielt. Fingerfertigkeiten und präzise Spielarten der Gitarristen war beachtlich.

Allesamt beherrschen sie ihr Instrument in ganz besonderer Weise. Die Gitarristen zupften die Saiten oder klopften dem Klangkörper mit Händen oder Fingern. In den Landschaftsskizzen von Carlo Domeniconi mussten die Gitarrensaiten in den Tonhöhen zu Tiefen so verändert werden, damit der stimmungsgehaltvolle Ausdruck von den Zuhörern einzufangen galt.

Zum Abschluss gab es ein besonderes Zusammenspiel der Musiker aller Altersklassen. Hier brach die Leidenschaft zum Spielen an der Gitarre richtig aus, das Jugendensemble verstärkt durch das große Gitarrenorchester.

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