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Entwicklungshilfe

04.06.2019

Der erste Königsbrunner Brunnen entsteht

Im Dorf Lassa-Lao wird jetzt der aus Königsbrunn geförderte Brunnen gegraben.
Bild: Abt Romain

Die Spenden des Unterstützer-Vereins helfen jetzt in einem Dorf in Togo

Beim Verein „Königsbrunn fördert Brunnenbau in Afrika“ (KfBiA) freut man sich über eine Nachricht aus dem westafrikanischen Land Togo:

Das Dorf Lassa-Lao mit seinen 350 Einwohnern bekommt endlich den lang ersehnten, mechanisch stabilen Brunnen. Die Gelder auf dem Spendenkonto von KfBiA stehen zur Auszahlung bereit, der Brunnenstandort wurde mit den vorhandenen technischen Hilfsmitteln ermittelt, die Bauvorbereitungen sind durchgeführt, die Bohrungen haben in den letzten Tagen im Mai begonnen.

Die Dorfgemeinschaft sowie die Verantwortlichen aus dem nahe liegenden Kloster der Erzabtei St. Ottilien verfolgen sehr interessiert und aktiv den Brunnenbau. Die Firma „EFOR-Togo“, eine örtliche Firma mit langjähriger Erfahrung im Brunnenbau, ist mit einem ihrer transportablen Bohrgeräte im Einsatz und wird ein Bohrloch mit einer Tiefe von 70 Meter erstellen.

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Wenn die Bohrung selbst ohne Hindernisse verläuft, rechnen die Fachleute der Firma mit der kompletten Fertigstellung des Brunnens in ca. zwei bis drei Wochen. Danach steht den Dorfbewohnern ein mechanisch stabiler, mit einer Betonumrandung geschützter Brunnen, der ausreichend und gesundes Wasser liefert, zur Verfügung. Siegfried Hertlen, Vorsitzender von „KfBiA e.V.“, bedankt sich bei allen Unterstützern, die dazu beigetragen haben, dass man die Baukosten in Höhe von 11400 Euro an die Brunnenbaufirma aus Togo überweisen kann. (AZ)

Mehr zum Verein, den aktuellen Projekten und den Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auf der Homepage www.kfbia.de, gerne auch telefonisch beim Vorsitzenden unter 08231/88918.

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