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Bildung

09.04.2019

Der erste Schritt für eine Schule in Nepal

Sie unterstützen Heribert Scherb (Mitte) beim Projekt „Eine Schule für Nepal“: (von links) Schulleiterin Ulrike Nett, Bürgermeister Rudolf Schneider, Heribert Scherb, Jürgen Ober und Zweiter Bürgermeister Erwin Mayer.
Bild: Hieronymus Schneider

Mit einem Filmvortrag von Jürgen Ober weckt der Klosterlechfelder Heribert Scherb Interesse für sein Projekt

Heribert Scherb aus Klosterlechfeld hat sich ein großes Ziel gesetzt: Er will eine Schule in Nepal bauen lassen. Die Idee dazu kam ihm bei einem Vortrag über Nepal und den Mount Everest von Jürgen Ober im November des vergangenen Jahres. Deshalb lud er den Schwabmünchner Fotografen und Extremsportler ein, diesen Vortrag über seine vier Trekkingtouren auf dem Königsweg zum Mount Everest in der Aula der Klosterlechfelder Grundschule zu wiederholen.

Ober geht in seinen Filmen nicht nur auf die Natur und die Erfahrungen der Bergsteiger, sondern auch auf das Leben der Menschen in den Bergdörfern und der Hauptstadt Kathmandu ein. Ober ermutigt Scherb dazu, sein Projekt mit Mut, Kraft und Ausdauer voranzutreiben und sich nicht entmutigen zu lassen: „Wenn einer sagt, es ist unmöglich, eine Schule in einem Land zu bauen, in dem du noch nie warst, dann gäbe es auch keine Erstbesteigung eines Berges, weil noch nie jemand vorher dort war.“

Auch Bürgermeister Rudolf Schneider sagte, dass er zuerst ungläubig staunte, als Scherb in seinem Büro auftauchte und sagte: „Ich will eine Schule in Nepal bauen und brauche dafür Unterstützung.“

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Angesichts des Fünf-Millionen-Projekts des neuen Klosterlechfelder Kindergartens nehmen sich die Kosten von 32000 Euro für eine erdbebensichere Schule mit Anstellung von einheimischen Lehrern verschwindend gering aus. Trotzdem kann die Gemeinde das nicht aus ihrem Haushalt finanzieren. Schneider unterstützt aber diese „ehrliche Hilfsbereitschaft für Kinder in Nepal“. Auch Ulrike Nett, die Leiterin der Klosterlechfelder Schule, hat spontan zugesagt, die Patenschaft für die Schule in Nepal zu übernehmen und die Spendenaktion durch Veranstaltungen zu unterstützen.

Das Projekt „1000 Schulen für unsere Welt“ wurde vom Dillinger Landrat Stephan Rößle zunächst in Afrika ins Leben gerufen und wird vom Bundesentwicklungsminister Gerd Müller als Schirmherr unterstützt. Über die Stiftung „Fly&Help“ des Reiseunternehmers Reiner Meutsch wird ein konkretes Projekt in Nepal dieser Aktion „Schule Klosterlechfeld“ zugewiesen. Heribert Scherb hat dafür ein Spendenkonto eingerichtet und wünscht sich viele Unterstützer, die den Bau einer Schule in Nepal fördern wollen. Er sichert zu, dass jeder Euro für den Schulhausbau verwendet wird und nicht in Verwaltungskosten versickert.

Der Empfänger ist Fly and Help, IBAN DE94 5739 1800 0000 0055 50, BIC: GENODE 51WW1. Als Verwendungszweck 1 muss „Gemeinde Klosterlechfeld“ angegeben werden, damit es diesem Projekt zugeordnet wird. Als Verwendungszweck 2 sind der Name und die Adresse des Einzahlers wegen der Spendenbescheinigung erforderlich.

Weitere Informationen über diese Stiftung können im Internet unter www.fly-and-help.de eingesehen werden.

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