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08.06.2018

Die „Bienen“ knattern durch die Stauden

Bild: Sibylle Seidl-Cesare

Fans der dreirädrigen Ape treffen sich in Langenneufnach

Zwei Jahre ist es her, da rollten an einem schönen Sommerwochenende knapp 90 Apes durch die Stauden. Die Ape, zu Deutsch „Biene“, ist ein dreirädriger Kleintransporter aus dem Hause Piaggio, das vor allem für die Kultroller Vespa bekannt ist. Doch auch der italienische Lastesel, oder besser „Last-Biene“, hat eine große Fangemeinde. Zu dieser zählt auch Daniel Glockner aus Langenneufnach. Fünfmal hatte er bis 2015 ein Treffen der „Ape-Isten“ mit Fahrzeugweihe und Rundfahrt organisiert. Dann sollte eigentlich Schluss sein. Doch der Reiz des Treffens siegte.

Am kommenden Wochenende tuckern wieder „Bienen“ aus ganz Süddeutschland und wohl auch den Nachbarländern ein, um sich am alten Langenneufnacher Sportplatz zu treffen.

Es gibt am Wochenende nicht nur die gewöhnlichen „Last-Bienen“ zu sehen, sonder viele zum Teil extravagante Umbauten. Vom Party- bis zum Wohnmobil ist dann wieder alles dabei. Und nicht nur die Dreiräder werden mit von der Partie sein. Wie sonst auch, lädt Daniel Glockner auch andere „skurrile“ Fahrzeuge zu seinem Treffen ein.

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Ab Freitagnachmittag werden die ersten Dreiräder erwartet, am Abend treffen sich die Fahrer dann zum gemeinsamen Abendessen in einem Biergarten.

Am Samstag steht die traditionelle „Ape-Weihe“ in Fischach auf dem Plan. Diese nimmt, wie immer, Fischachs Pfarrer Sebastian Nößner vor. Dieser ist selbst großer Fan des italienischen Lastentiers. Nach der Weihe geht es, ganz stilecht, zum Italiener, ehe die Ape-Liebhaber zur großen Ausfahrt durch die Stauden starten. Strecke und Ziel sind noch geheim. Nur eines verrät Daniel Glockner: „Zu Kaffee und Kuchen treffen wir auf Oldtimer und Flugzeuge.“ Gegen 18 Uhr ist die Rückkehr zum Zeltplatz in Langenneufnach geplant. Dort findet das Treffen dann einen gemütlichen Ausklang.

Daniel Glockner freut sich auf viele Freunde aus der Szene, denn das Treffen zählt zu den größeren der Szene. So ist es nicht nur für aktive Ape-Fahrer interessant, die eigenwilligen Fahrzeuge ziehen auch viele Neugierige an. Das liegt auch daran, dass sich viele Ape-Fahrer große Mühe geben, ihrem Gefährt das „gewisse Extra“ zu verpassen. (krup)

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