1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Die FBU sieht sich als Gegenpart im Stadtrat

Bobingen

09.04.2019

Die FBU sieht sich als Gegenpart im Stadtrat

Die Verbreiterung der Bahnunterführung an der Bischof-Ulrich-Straße in Bobingen rechnet sich die FBU als einen ihrer Erfolge an.
Bild: Pitt Schurian

Die Beachtung in der Bevölkerung steige, sagt ihr Vorsitzender und betont das eigene Selbstverständnis.

Von konstruktiver Sacharbeit der FBU in Bobingen sprach Vorsitzender Michael Ammer bei der Mitgliederversammlung. Dies habe sich unter anderem in einem vielbeachteten Konzept zu einer Bad-Alternative gezeigt, berichtet Ammer in einer Pressemitteilung zu dem Treffen. „Obwohl sich eine Mehrheit des Bauausschusses gegen die Weiterverfolgung des Konzeptes eines Naherholungsgebietes aussprach, so schlug dieses doch sehr hohe Wellen“, so Ammer. Die Themen Bauplatzausweisung, Wirtschaftsförderung und die Bahnunterführung würden von ihm als Beispiele für positive Entwicklungen auf Initiativen der FBU angeführt.

Ammer: Den Finger in die Wunde legen

Des Weiteren freut sich der Vorsitzende über die Steigerung der FBU in der öffentlichen Wahrnehmung: Immer mehr Bürger würden sich mit ihren Anliegen an Vertreter der FBU wenden, in der Gewissheit, dass sie auf aufrichtiges Interesse stoßen und gemeinsam an der Lösung vorgetragener Probleme gearbeitet werde, stellte Ammer fest.

Für ihre Konstanz und Beharrlichkeit sowie Gewissenhaftigkeit und Mitgliederbeteiligung bedankte sich der Vorsitzende bei den beiden FBU-Stadträten Franz Handschuh und Florian Vogl. Ammer bestärkt die beiden, im Stadtrat eine Gegenposition zu vertreten: „Lasst euch von den Ansichten anderer nicht abbringen, den Finger überall dort in die Wunde zu legen, wo es erforderlich ist, um Bobingen vor Fehlentwicklungen zu bewahren.“

Bezüglich der von der FBU oft geforderten Transparenz bei politischen Entscheidungen äußerte sich Ammer selbstkritisch „Wir müssen auch immer wieder den Blick in den Spiegel wagen und dabei hinterfragen, ob unser Bemühen um Transparenz den Ansprüchen, die wir an andere stellen, auch gerecht wird.“, so der Vorsitzende. (SZ)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren