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Lechfeld

28.11.2020

Die Fenster der Klosteranlage verwandeln sich in einen Adventskalender  

Mit Transparentpapier und Fotokartons werden die 24 Fenster der Klosteranlage in Klosterlechfeld individuell gestaltet.
Bild: Ingrid Hiller

Plus Zur Vorweihnachtszeit starten die Lechfeld-Pfarreien besondere Aktionen. Neben einem Adventskalender in Klosterlechfeld soll es einen „Lechfelder Krippenweg“ geben.

Wegen der Corona-Pandemie fallen Adventsmärkte und Kirchenkonzerte in diesem Jahr aus. Um dennoch vorweihnachtliche Stimmung in die Gemeinden zu bringen, haben sich die fünf Pfarreien auf dem Lechfeld unter Federführung von Pfarrer Thomas Demel besondere Aktionen ausgedacht.

So hatte der Klosterlechfelder Pfarrgemeinderat die Idee, die Fenster des Klostergebäudes zum Franziskanerplatz in einen Adventskalender zu verwandeln. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein Fenster individuell mit Transparentpapier und Fotokartons geschmückt und von innen heraus beleuchtet.

24 Fenster der Klosteranlage verwandeln sich in Adventskalender

Die Gestaltung der Fenster entsteht in Gemeinschaftsarbeit. „Der Pfarrgemeinderat ist mit seinen Mitgliedern voll dabei, die zehn Gruppen des Kindergartens Maria Hilf basteln je ein Fensterbild und auch die Seniorengruppe der Wohnviertelhelfer arbeiten mit“, sagt Ingrid Hiller vom Pfarrgemeinderat.

Die Fenster der Klosteranlage in Klosterlechfeld verwandeln sich in einen Adventskalender. Kindergartengruppen, Senioren und Pfarrgemeinderäte beteiligen sich an der Gestaltung der Fenster.
Bild: Hieronymus Schneider (Archivfoto)

Einige Fenster werden besonders verziert, so am Nikolaustag oder dem Namenstag der heiligen Barbara zwei Tage zuvor. Als Höhepunkt wird an Heiligabend auch das Fenster unter der Turmuhr geschmückt. Die bunten Fenster erstrahlen jeweils von 16 bis 21 Uhr. Für den öffentlichen Adventskalender stellt Pfarrer Demel auch die Fenster seiner Amts- und Wohnräume zur Verfügung, damit ergeben sich genau 24.

An 75 Gebäuden können Besucher Krippen bestaunen

Doch das ist nicht die einzige Aktion der Lechfelder Pfarreiengemeinschaft. Da die Krippenausstellung im Klosterlechfelder Pfarrsaal coronabedingt abgesagt werden musste, haben die Verantwortlichen eine Idee des Obermeitinger Pfarrgemeinderats aufgegriffen. Sie wollen den ersten Lechfelder Krippenweg auf die Beine stellen.

Von 6. Dezember bis 6. Januar werden an etwa 75 Häusern, Geschäften und Amtsräumen in Lagerlechfeld, Graben, Untermeitingen, Obermeitingen und Klosterlechfeld Hauskrippen präsentiert. Ein Flyer listet alle öffentlichen Stationen auf und lädt Besucher zum „Krippen schau´n“ ein.

Pfarreien gestalten Heft mit Liedern und Basteltipps für die Weihnachtszeit

Rund um den Krippenweg bietet das Organisationsteam verschiedene Aktionen an wie eine Schnitzeljagd, ein Suchrätsel für Kinder oder adventliche Wegandachten. Außerdem haben die Verantwortlichen ein Werkheft mit dem Titel „Wegzeiten durch den Advent und zum Weihnachtsfest“ herausgegeben. Darin erklären Pfarrer Thomas Demel, Kaplan Pater Thomas Thalachira und Diakon Kornelius Wagner die Bedeutung der besonderen Festtage sowie Bräuche in der Adventszeit.

Darüber hinaus enthält das Heft Plätzchenrezepte, Bastelanleitungen und Liedtexte. Die Gestaltung übernahm Anita Lauter aus Obermeitingen. 1200 Exemplare liegen im Pfarrbüro, in den Rathäusern, Kindergärten und Seniorenheimen sowie in allen Kirchen des Lechfelds aus.

Gläubige, die die Christmette an Heiligabend feiern wollen, sollten sich vorher anmelden. Denn die Zahl der Kirchenbesucher ist wegen Corona begrenzt. Anmeldeformulare liegen in allen Kirchen aus. Sie sollten bis Dienstag, 15. Dezember, in der Sakristei der Klosterlechfelder Kirche abgegeben werden.

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