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Übung

18.05.2015

Die Feuerwehr im Stresstest

Brandbekämpfung und Rettung von Menschen aus Häusern und Fahrzeugen gehören zum Pflichtprogramm der Feuerwehren.
Bild: Ronny Schneider

Fiktiver Pflegeheimbrand mit gleichzeitigem Verkehrsunfall in Langerringen

Ein Horrorszenario entwickelt sich in der Hiltenfinger Straße: Ein Auto liegt auf der Beifahrerseite in der Kurve, der Fahrer ist im Wrack eingeklemmt. Aus einem gegenüberliegenden Gebäude des Pflegeheims dringt dichter Rauch heraus. Ein Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr braust mit Blaulicht heran. Die Besatzung und weitere herbeigeeilte Feuerwehrmänner ergreifen koordinierte Rettungsmaßnahmen. Das Unfallauto wird gegen Umkippen abgestützt, das Dach mit der Rettungsschere abgetrennt und der Fahrer unter Erste-Hilfe-Maßnahmen befreit. Schlauchleitungen werden zur Brandbekämpfung vom Löschfahrzeug und von Hydranten aus verlegt, vier Atemschutztrupps dringen in das Brandobjekt ein und bergen drei Personen. Auch einige Feuerwehreinsatzkräfte müssen wegen Raucheinatmung behandelt werden. Zusammen mit den Kräften für die Absicherung und Erstellung der Schlauchbrücken auf der Fahrbahn sind mehr als 40 Feuerwehrler im Einsatz. Was wie ein schrecklicher Ernstfall aussieht, ist zum Glück nur die große Inspektionsübung, die alle drei Jahre obligatorisch durchgeführt werden muss. Kreisbrandinspektor Günter Litzel, Kreisbrandmeister Markus Kelnhofer und der als Schiedsrichter fungierende Johann Ellenrieder beobachten und bewerten alle Aktionen genau. Am Ende gab es nur Lob für die vom Kommandanten Thomas Vogt geführte Truppe, die in allen Einsatzabschnitten bestens harmonierte. Die Kommunikation mit dem neuen Digitalfunk bewähre sich zunehmend, sage Litzel und wies darauf hin, dass eine Aufsplitterung einzelner Funkgruppen Probleme bei der Übersicht über den Gesamteinsatz machen könne. Eine Langerringer Besonderheit erlebten die Inspektoren nach der Übung, als die Feuerwehr von der Musikkapelle mit einem Ständchen abgeholt und im feierlichen Marsch zum Gasthaus Deutsches Haus geführt wurde. Dort bedankte sich Bürgermeister Konrad Dobler beim Vorsitzendem Karl Reute und der Feuerwehr: „Es gibt kaum etwas, das man noch besser machen kann.“

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