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Königsbrunn

25.03.2019

Die Grünen positionieren sich für die nächsten Wahlen

Der neugewählte Vorstand von links: Ursula Jung (Kassierin), Peter Lurz (Beisitzer), Doris Lurz und Alwin Jung (Sprecher), dahinter Erwin Tschiedel (Schriftführer) und Claudia Deeney (Beisitzer).
Bild: Gabriele Bauer

Welche politischen Ziele sich der Königsbrunner Ortsverein für die kommenden Monate gesetzt hat.

Neuwahlen des Ortsvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen standen in Königsbrunn auf der Tagesordnung. Der bisherige Vorstand (siehe Infokasten) wurde einstimmig wiedergewählt, einzige Änderung ist die Neubesetzung des vakant gewordenen Beisitzer-Postens: Alexandra Stegemann wurde durch Claudia Deeney ersetzt.

„Somit ist der Vorstand mit sechs Mitgliedern wieder vollzählig“, freut sich Sprecher Alwin Jung. Vor den Wahlen hatte Sprecherin Doris Lurz den Anwesenden einen umfassenden Rückblick über die Aktivitäten des Verbandes der letzten zwei Jahre gegeben. Das Jahr 2017 war geprägt von den Bundestagswahlen, das Jahr 2018 von den Landtags- sowie Bezirkstagswahlen.

Zahlreiche Infostände und Aktivitäten, zu denen auch die grünen Direktkandidaten sich den Wählern in Königsbrunn und in der Region vorstellten, führten zu den gewünschten Erfolgen. Bei den drei genannten Wahlen verzeichnete die Partei deutliche Zuwachszahlen und konnte als Direktkandidaten Maximilian Deisenhofer in den Landtag, sowie Annemarie Probst in den Bezirkstag bringen.

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Der Traum vom Radschnellweg nach Mering lebt

Abseits der Wahlkämpfe konzentrierten sich die Mitglieder des Ortsverbands auf die Themen in der Region. Als Beispiel führte Lurz die Aktion im Juli 2017 mit den Meringer Grünen an. Die Entwicklung eines Fahrradschnellweges von der Brunnenstadt zum Bahnhalt Mering-St. Afra steht dabei immer noch im Visier. Festgestellt wurde vor Ort, dass es keine Möglichkeit gibt Fahrräder auf der Westseite des Bahnhofs abzustellen und auch die Abstellplätze der Gleis-Ostseite seien nicht bedarfsgerecht. „Hier werden wir auch zukünftig weiter daran arbeiten, dass sowohl der Fahrradweg als auch die Abstellplätze realisiert werden“, erklärte Alwin Jung und gab damit auch gleich einen Ausblick in Richtung Zukunft.

Denn auch da sind wieder Wahlen auf dem Programm. Zunächst die kommenden Europawahlen und im Jahr 2019 die Kommunalwahlen. Trotzdem gibt es in der Stadt jede Menge Themen, die aktuell bearbeitet werden müssen. Dazu gehören die Nachnutzung des Areals der Königstherme genauso, wie die Gestaltung der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße. Die Partei habe klare Positionen, die sie auch im Stadtrat vertrete, erklärten die Sprecher.

Kritik an der Globus-Ansiedlung erneuert

Das gelte auch für Themen, wie die Gestaltung der Haltestellen (Straßenbahnlinie 3) oder die Zukunft des Hochtief-Geländes an der Guldenstraße. Den Antrag auf den Vorbescheid für eine riesige Einzelhandelsnutzung sehen die Mitglieder des Ortsvorstandes kritisch und fürchten, dass eine derartige Nutzung, die Entwicklung des Zentrums wieder auf Jahre hinaus blockiert oder sogar verhindert. Glücklich dagegen sind Lurz und Jung über die Sanierung der Grundschulen Nord und Süd. Diese befinden sich im Zeitplan und gehen nicht nur baulich in Richtung Zukunft, sondern auch pädagogisch. „Das Lernlandschaftenkonzept war uns Grünen ein wichtiges Anliegen und wir freuen uns, dass wir das mit den Stadtratskollegen realisieren konnten“, sagte Lurz.

Als zweitstärkste Partei im Landtag, wollen die Kommunalpolitiker auch in der Brunnenstadt noch viel bewegen. Um die Bürger anzusprechen, wird es das „Grüne Kino“ weiterhingeben. Diese Aktion in Zusammenarbeit mit dem Cineplex Königsbrunn hat sich etabliert und wird sehr gut angenommen, wie Erwin Tschiedel und Gabriele Bauer als Organisatoren berichten. Auch im Ferienprogramm soll es für Kinder eine Veranstaltung rundum das Thema „Wie vermeiden wir Plastik“ geben.

Und ein ganz besonderes Jubiläum kann der Ortsverband in diesem Jahr auch begehen, nämlich 30 Jahre „Pflanzenflohmarkt“.

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