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Fasching

13.11.2017

Die Imhofia reist durch die Musikgeschichte

Der neue Vorstand der Imhofia: (von links) Tom Kerber, Alexander Bajor, Max Osterried, Sebastian König, Sabine Höfer, Monika Osterried, Thomas Mayr und Sabrina Schmid.
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Der neue Vorstand der Imhofia: (von links) Tom Kerber, Alexander Bajor, Max Osterried, Sebastian König, Sabine Höfer, Monika Osterried, Thomas Mayr und Sabrina Schmid.
Bild: Anja Fischer

Zum Auftakt wird ein verdientes Vorstandsmitglied verabschiedet, und es gibt einen Beschluss zum Thema Kostüme

Es waren wohl die ersten Luftschlangen der beginnenden Faschingssaison, die im Imhofstadl in Untermeitingen bei der Jahreshauptversammlung der Faschingsgesellschaft Untermeitingen, der Imhofia zur Dekoration auf den Tischen lagen. Dabei beging die Imhofia dieses Jahr ein Novum, wie die Präsidentin Monika Osterried erklärte: „Zum ersten Mal können wir diese Versammlung am 11.11. um 11.11 Uhr eröffnen.“ Dafür gab’s dann gleich ein Weißwurstfrühstück mit einer musikalischen Umrahmung durch den Musikverein Untermeitingen dazu.

Vereinspräsidentin Monika Osterried ließ den letzten Fasching und das Vereinsjahr noch einmal Revue passieren. Mit dem Showtanzthema „Las Vegas“ hatten sich die Jugendgruppen und der große Showtanz in die Herzen der Faschingsliebhaber getanzt. „Aber Fasching ist nicht nur feiern“, wie Osterried sagte: „Es gibt so viele Arbeiten, die man nur indirekt sieht, die aber insgesamt doch ein ziemlicher Aufwand sind.“

Ein Aushängeschild des Vereins sei aber ohne Zweifel die Garde: „Durch die vielen Auftritte in der gesamten Region macht uns unsere Garde weithin bekannt“, sagte Osterried. Sie bedauerte, dass es in diesem Jahr keinen Jugendshowtanz gebe: „Es sind einfach zu wenige Mädchen im richtigen Alter dabei.“ 2019 hoffe man auf genügend Nachwuchs aus der Kindergarde.

Auswirkungen hat diese Situation auf den Faschingsorden, der wieder das Motto des großen Showtanzes aufgreift. Normalerweise wird hier in der Faschingsgesellschaft Untermeitingen abgewechselt. „Aber wir haben ein tolles Motto, eine „Zeitreise durch die Musikgeschichte von den 20er-Jahren bis heute“, sagte Monika Osterried. Nach einem kleinen Überblick über die sonstigen Termine im Verein schloss sie ihren Bericht mit einem dreifach donnernden „Imhofia-Ahoi“.

Schatzmeister Michael Klingshirn setzte anschließend an zu seinem letzten Kassenbericht. Nach 30 Jahren stellte er sein Amt zur Verfügung. Zum Abschluss konnte er durchweg positive Zahlen vermelden und bedankte sich am Ende noch einmal für das entgegengebrachte tiefe Vertrauen: „Des gfreit mi.“ So einfach aber kam er dem restlichen Vorstand nicht davon. Mit einem Geschenkgutschein, Blumen für seine Frau und der Bekanntgabe, ihn zum „Senator“ zu ernennen, dem höchsten Ehrentitel, den die Imhofia zu verleihen hat, verabschiedete der Verein Michael Klingshirn in den wohlverdienten Vereinsruhestand.

Das Amt des Schatzmeisters übernahm Schwiegersohn Alexander Bajor. „Er ist die letzten zwei Jahre bei unserem Michl in die Lehre gegangen, deshalb ist es wohl gut, das Amt in der Erbmonarchie zu belassen“, scherzte Präsidentin Monika Osterried. Zwei Anträge gab es zum Ende der Sitzung noch. Anton Zott schlug vor, sich doch mit dem Thema Chronik zu befassen: „Jetzt kann man noch viele Bilder beschriften, und es gibt heute tolle moderne Möglichkeiten, Dinge zu archivieren. In 50 Jahren werden andere dafür dankbar sein“, sagte er. Seinen Antrag versüßte er mit einer spontanen musikalischen Einlage.

Den Antrag, dass die Besucher der Narrensitzungen gerne verkleidet kommen dürfen, stellte der neue Beisitzer Tom Kerber. Einstimmig wurde hierzu erklärt, dass der gesamte Verein begrüßen würde, wenn das Publikum verkleidet sei.

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