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Langenneufnach

11.08.2019

Die Notfalldose kann Leben retten

In Kooperation mit Gerald Eichinger (links) vom BRK hat der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Stauden, Bürgermeister Robert Wippel, die Notfalldosen beschafft.
Bild: Karin Marz

Damit es der Rettungsdienst im Ernstfall leichter hat, gibt es das sichere Depot für die wichtigsten Informationen. Warum Sanitäter in den Kühlschrank schauen.

Die Dose ist zwar klein und auf den ersten Blick unscheinbar. Doch sie kann im Notfall Leben retten und erleichtert den Mitarbeitern der Rettungsdienste die Arbeit. Denn hier steht alles drin, was Sanitäter und Notärzte bei einem Rettungsfall über den Patienten wissen müssen. Zum Beispiel Angaben zu Medikamenten, Vorerkrankungen, Allergien und zu benachrichtigende Kontaktpersonen.

So ist sie stets leicht zu finden

Das Besondere an dieser Dose ist aber der Aufbewahrungsort – nämlich die Türe im eigenen Kühlschrank. Warum die Notfalldose ausgerechnet dort aufbewahrt werden soll, hat laut Gerald Eichinger, Wachleiter vom Roten Kreuz in Langenneufnach, eine einfache Erklärung: „Im Prinzip ist das Bereitstellen von Patienteninformationen nichts Neues. Das Problem an dem Ganzen war jedoch bisher oft, dass im Notfall diese Informationen schnell griffbereit sein müssen und die Patienten oft nicht mehr ansprechbar sind oder in der Aufregung falsche und unzureichende Angaben machen. Ein Kühlschrank ist aber in jeder Wohnung sehr schnell zu finden.“

Damit das Prinzip auch funktioniert, müssen daher auf dem Datenblatt alle aktuellen Angaben eingetragen werden und liegen somit für die Rettungskräfte griffbereit in der Dose mit dem abschraubbaren Deckel. Mittels Aufkleber, die ebenfalls Inhalt der Dose sind und die der Besitzer an seinem Kühlschrank und an der Innenseite seiner Wohnungstüre anbringt, erfährt der Rettungsdienst, dass im Kühlschrank Patienteninformationen hinterlegt sind. Gerade für ältere Personen sei dies eine lebensrettende Unterstützung für den Notfall, so Robert Wippel, Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Stauden.

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Jetzt überall in den Stauden zu bekommen

Herausgegeben wurden die nützlichen Behälter vom Landratsamt Augsburg,. Eichinger sowie Bürgermeister Wippel setzten sich gemeinsam für eine Versorgung der Bürger der Gemeinden Langenneufnach, Mickhausen, Mittelneufnach, Scherstetten und Walkertshofen ein.

werden können die Notfalldosen zum Preis von einem Euro im Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Stauden in Langenneufnach und bei den Amtsstunden der Bürgermeister.

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