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Mittelstetten

05.11.2018

Die Probenphase des Faschingsclubs Mittelstetten läuft

Unter wachsamen Augen von Trainerin Andrea Baindl sowie Männern der „Pfundigen“ zeigen die Damen der 1.Garde ein Können ihrer Gelenkigkeit.
Bild: Uwe Bolten

Höchstens 80 Gäste passen in den kleinen Saal, doch ein größerer Raum wird bewusst nicht genommen. Was die Gäste an den bunten Abenden erwarten können.

Unaufhaltsam läuft die Uhr auf der Homepage des Mittelstetter Faschingsclubs rückwärts. Zielzeit ist, wie sollte es für einen solchen Verein anders sein, der 11. November, 11.11 Uhr. Schon fünf Tage später beginnen die Narren aus dem Schwabmünchner Ortsteil mit ihren bunten Abenden, die dieses Jahr im Vorfeld schon restlos ausverkauft sind. „Die hohe Nachfrage macht uns sehr stolz, zeigt es doch, wie sehr den Menschen unsere Darbietungen gefallen. Auch unsere Warteliste füllt sich“, sagt Klaus Grubauer, der seit diesem Jahr den Vorsitz des Vereins übernommen hat, bei der Probe von der ersten Garde und den „Pfundigen“ im Vereinsheim an der Schulstraße.

Die Tradition verbietet einen größeren Saal

Rückblickend auf die 15-jährige Geschichte der Veranstaltung sagt er: „Was anfangs als Tanzmöglichkeit für die Mädels gedacht war, hat sich richtig gut entwickelt. Trotzdem werden wir aus der Tradition heraus nicht in einen größeren Saal ausweichen“, stellt er fest und öffnet beim Ortstermin den kleinen Saal im Schützenheim. Höchstens 80 Gäste finden in dem Raum einen Platz. „Das wird dann ganz schön heiß hier drinnen“, beschreibt er nicht nur die zu erwartende Temperatur. Insgesamt fünf eigene Veranstaltungen sind dieses Jahr zu bewältigen. Derweil proben im Stockwerk darüber die jungen Damen der Garde ihre neuen Kreationen. Trainerin Andrea Baindl lässt sie tanzen, greift ein und lässt nach Korrektur die Passage wiederholen. Annemarie Grubauer, Präsidentin des Clubs und zugleich Gardetänzerin, schwitzt und lächelt. „Das gehört auf der Bühne dazu: immer lächeln“, sagt sie und unterstreicht, dass es den Tänzerinnen auch sehr viel Spaß macht. Sie ist als Repräsentantin des Clubs nach außen diesen Gesichtsausdruck gewohnt. Die „Pfundigen“, das weithin bekannte und gekürte Männerballett des Clubs, lassen es ruhiger angehen. „Wir haben heuer neue Tänzer dabei, da ist noch einiges zu trainieren“, sagt der Vorsitzende, der sich selbst aktiv in diese Truppe einbringt.

Neben der zum Teil harten Trainingsarbeit kommt der Spaß nicht zu kurz. Mit dem närrischen Motto „Dios della muertos con caramellos del universo y Disney“, dessen Bedeutung die Darbietungen im Laufe der Abende erläutern, wird das auch für die bunten Abende deutlich. Bei den Veranstaltungen (16., 23., 24. und 30. November sowie am 1. Dezember) werden alle Garden sowie die Pfundigen zu sehen sein. Andi Geißler und Gabi Schneider führen durch das dreistündige Programm, das neben Garde- und Männertanz einiges Unterhaltsames an Sketchen und Wortbeiträgen zu bieten hat. „Wir werden heuer etwas politischer, der schwarze Humor nimmt ebenfalls zu“, verspricht Klaus Grubauer mit sichtlicher Vorfreude auf die 15. Veranstaltung dieser Art und beobachtet weiter das Training der Garde.

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