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Bobingen

19.08.2019

Die Problem-Ampel in Bobingen wird entschärft

Die provisorische Ampelregelung in der Bahnhofstraße soll durch verschiedene Maßnahmen sicherer werden.
Bild: Elmar Knöchel

Ein Runder Tisch bringt erste Ergebnisse zur Änderung der Situation in der Bahnhofstraße. Die Änderungen sollen zeitnah umgesetzt und ausgewertet werden.

Nachdem eine Bürgerinitiative an der Bahnhofstraße in Bobingen auf die Probleme für Fußgänger im Allgemeinen und Kinder im Besonderen aufmerksam gemacht hatte, war die provisorische Ampel in der Kreuzung mit dem Mayerweg bereits Thema im Stadtrat. Der Bauausschuss hatte empfohlen, an einem runden Tisch mit allen Beteiligten zu sprechen. Nun wurde dieses Gespräch geführt.

Teilnehmer waren Vertreter der Bürgerinitiative, Bürgermeister Bernd Müller, Vertreter der Polizeiinspektion Bobingen, der Stadtverwaltung, die Fraktionsvorsitzenden der Stadtratsfraktionen und betroffene Anwohner. In einem sehr konstruktiven Gespräch, wie es Bürgermeister Müller danach nannte, seien noch einmal die möglichen Ansätze zur Lösung der unbefriedigenden Verkehrssituation in der Bahnhofstraße/Ecke Mayerweg besprochen worden.

Eine längere Grünphase für Fußgänger

Die erste Maßnahme, die bereits im Mai beschlossen worden war – die Verlängerung der Grünphase für Fußgänger (wir berichteten) von neun auf zwölf Sekunden – wurde mittlerweile umgesetzt. Hierfür gab es lobende Worte, da dies bereits einen erheblichen Sicherheitsgewinn für Fußgänger darstelle. Weiter wurden verschiedene Möglichkeiten besprochen. Eine Vollbeampelung solle es weiterhin nicht geben, war das Ergebnis. Hierfür fehle vor allem der Platz. Dafür solle – in Absprache mit der Polizeiinspektion – die „Vorschaltampel“, aus Richtung Königsbrunn kommend, vor dem Mayerweg abgebaut und durch ein Schild „bei Rot hier halten“ ersetzt werden. Dies würde die Verkehrssituation beruhigen, hieß es danach.

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„Das funktioniert anderswo auch ganz gut, warum also nicht in Bobingen“, so Stadtrat Franz Handschuh. In einem weiteren Schritt soll dann der Fußgängerüberweg farblich besser kenntlich gemacht werden. Weitere Verbesserungen seien zunächst noch nicht geplant. Vielmehr sollen die jetzt beschlossenen Änderungen zeitnah umgesetzt und dann einer Tauglichkeitsprüfung unterzogen werden.

Das Vorhaben mit den Anwohnern besprechen

Bei einem weiteren Gespräch, eventuell Anfang kommenden Jahres, sollen dann die Erfahrungen ausgewertet werden. Der von verschiedenen Seiten ins Gespräch gebrachten „Einbahnregelung“ werden wenig Chancen auf Umsetzung gegeben. Es sei kaum vorhersehbar, wie sich die Verkehrsströme dann entwickeln würden, hieß es von den Verantwortlichen der Polizei. Gleichzeitig müsste das Vorhaben mit vielen Anwohnern besprochen werden, so Bürgermeister Müller. Darum sollten die jetzt beschlossenen Veränderungen zügig umgesetzt werden, um für die nächsten Gespräche auf Erfahrungswerte zurückgreifen zu können.

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