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Die Schießanlage Untermeitingen ist kein Fehlschlag

Daniel Weber
Kommentar Von Daniel Weber
12.04.2019

Auch wenn der Bau der Schießanlage sich lange hinausgezögert hat, kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Es klingt nach einer Geschichte des Versagens, wenn eine Schießanlage nach 24 Jahren noch nicht fertig ist, obwohl der Bau nur etwa fünf Jahre dauern sollte. Vergleiche mit dem Berliner Flughafen drängen sich auf – aber völlig ungerechtfertigt. Die Anlage in Untermeitingen baut nicht die öffentliche Hand, sondern ein Verein. Und sie soll nicht der Öffentlichkeit dienen, sondern privaten Nutzern.Das finanzielle Risiko trägt der Verein selbst, auch wenn er für den Bau der Anlage beachtliche Fördergelder einstreichen konnte. Dazu gehört eine gehörige Portion Mut.

Der Mut der Schützengesellschaft Untermeitingen wird sich bald lohnen

Dass die Vereinsmitglieder ihr Schützenheim und die Schießanlage wirklich wollen, bewiesen sie mit Zehntausenden Stunden ehrenamtlicher Arbeit auf der Baustelle. Bald wird sich auszahlen, dass sie sich an das große Projekt getraut haben: Es gibt kaum vergleichbare Anlagen in Augsburg Stadt und Land, die Nachfrage wird nicht lange auf sich warten lassen. Zahllose Schützen werden sich über das neue Angebot freuen.

Von diesem Einsatz für die Schützenszene kann der Bayerische Sportschützenbund noch jede Menge lernen: Er wollte mehrere Wochen lang nicht einmal eine Stellungnahme zu dem Ausnahmeprojekt abgeben.

Lesen Sie dazu auch den Artikel Millionenprojekt ist nach 24 Jahren fast fertig

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