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Klosterlechfeld

03.01.2020

Die Shoppingqueen geht wieder einkaufen

Nadine Legler, die in Klosterlechfeld aufgewachsen ist, stand kürzlich wieder für ein neues Fernsehspiel vor der Kamera.
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Nadine Legler, die in Klosterlechfeld aufgewachsen ist, stand kürzlich wieder für ein neues Fernsehspiel vor der Kamera.
Bild: Sammlung Legler

Plus Diesmal muss sich die 34-jährige Nadine Legler, die in Klosterlechfeld aufgewachsen ist, in einem Supermarkt für 500 Euro einkaufen – auf den Cent genau.

Innerhalb einer bestimmten Zeit mit einem festgelegten Budget eine eigene Optik kreieren kann sie: So wurde Nadine Wieser aus Klosterlechfeld vor zwei Jahren Fernseh-Shoppingqueen. Jetzt hat es die 34-Jährige wieder getan: Für eine Fernsehsendung musste sie in einem Münchner Supermarkt 500 Euro ausgeben – in einer halben Stunde und auf den Cent genau.

In der Sendlinger Straße in München

Mit Moderator Barry Werkmeister ging es für den Sender München TV in die Sendlinger Straße , genauer gesagt in die Einkaufspassage Hofstatt. Dort wurde für die leidenschaftliche Shopping- und Fashionqueen, die nach ihrem ersten großen Fernsehauftritt 2017 geheiratet hat und jetzt Legler heißt, zufällig ein Einkaufspartner ausgesucht. Mit dem musste die 34-Jährige dann losziehen. Die Aufgabe: 500 Euro – oder aber mindestens 499,99 Euro – in 30 Minuten für mindestens 30 Artikel ausgeben. Wer auf den Cent genau einkauft, darf alles behalten.

Das klingt auf den ersten Blick einfach. Ist es aber nicht. Nadine Legler: „Besonders schwierig war es im Rahmen der Zeit wirklich auf die 499,99 Euro beziehungsweise genau auf die 500 Euro zu kommen.“ Denn in dem Supermarkt gebe es zwar sehr viele Artikel. Aber nicht nicht sehr viele hochpreisige. Und: Kein Artikel darf doppelt eingekauft werden.

Die Shoppingqueen geht wieder einkaufen

Champagner für 300 Euro

Mitunter landete dann auch im Einkaufswagen, was die Solution-Architektin in einem großen IT-Unternehmen normalerweise nicht auswählen würde. Zum Beispiel Champagner für 300 Euro. Für die Sendung wählten Legler und ihr Einkaufspartner auch Schmuckstücke und exotische Artikel aus. Über alle Einkäufe führten sie eine Liste. Damit die Rechnung am Ende stimmt, wurde auch eine Zwischensumme gebildet. „Unter Zeitdruck darf man sich nicht verrechnen“, sagt Nadine Legler.

Was die Aufgabe zusätzlich erschwerte: Legler kannte ihren Einkaufspartner zunächst nicht – er wurde nämlich vor dem Dreh spontan von Barry Werkmeister ausgewählt und angesprochen. Wie sich herausstellte, wollte er sich in der Einkaufspassage nur kurz etwas zu essen holen. Die beiden Hauptdarsteller in dem Fernsehspiel konnten sich nicht im Vorfeld absprechen und mussten erst zueinander finden.

Schafft sie die Punktlandung?

Ob die beiden die Aufgabe lösen konnten, verrät Nadine Legler vor der Ausstrahlung am Sonntag (München TV, 19.30 Uhr) nicht. Allerdings ist klar: Eine vorgegebene Zeit und ein Budget einhalten kann die Shoppingqueen. Das hatte sie bereits bei der Vox-Sendung bewiesen.

Bei dem Format ging es 2017 für die Kandidatinnen darum, mit der Vorgabe von vier Stunden und 500 Euro einen eigenen Look passend zum Motto einzukaufen. In Nadine Leglers Fall lautete das Motto: „Brokat reloaded – Kreiere einen festlichen Weihnachtslook“. Brokat ist ein sehr schwerer und fester Stoff, in dem Gold- oder Silberfäden eingewoben sind. Für die Herstellung wird oft Baumwolle, Seide oder Rayon verwendet – also ein Stoff, der alles andere als günstig ist.

Bei Modedesigner Kretschmer gepunktet

Bei der Fernsehsendung überzeugte die damals 32-Jährige nicht nur ihre Kontrahentinnen, sondern auch Modedesigner Guido Maria Kretschmer. „Im ersten Moment konnte ich es gar nicht glauben. Ich war überrascht, dass so gepunktet wurde, dass ich gewann“, sagte Nadine Legler ganz glücklich über den Sieg und die damit verbundenen 1000 Euro.

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