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Ultratour 2

14.10.2011

Die Strapazen sind zu Ende

Zwei Mitglieder der Ultratour-2-Crew haben den Gipfel des Shisha Pangma in 8027 Metern Höhe erreicht.
Bild: Foto: Rottenegger

Die Besteigung des Shisha Pangma ist geglückt. Jetzt ist das Team auf dem Rückweg.

Geglückt ist die Besteigung des Shisha Pangma, dem 8027 Meter hohen chinesischen Berg im Langtang-Himal, allerdings nur zwei Mitgliedern der Ultratour-2-Crew, die seit 1. April unterwegs und vor der Besteigung rund 12 000 Kilometer geradelt ist (wir berichteten).

Die Schwierigkeiten nehmen kein Ende. Nachdem es extreme Probleme mit den Visa und Permits in China gegeben hatte, gelingt es dem Ultratour-2-Team doch, ins 5000 Meter hoch gelegene Basislager der Shisha Pangma zu kommen, allerdings bei schlechtem Wetter und viel zu schnell. Denn der chinesische Leitungsoffizier untersagte die vorgesehene und notwendige Akklimatisierung in 4300 Metern Höhe bei Tangri. Im Basislager angekommen, erfahren Christian Rottenegger und sein Team von anderen Expeditionen, dass seit 30 Tagen schlechtes Wetter am Shisha Pangma herrscht. Trotz täglichen Schneefalls, heftigen Minustemperaturen und viel Wind steigen Christian Rottenegger, Annette Kniffler, Michael Grünebach, Helmut Hackl, Andreas Seiler und Günter Liebl bis auf 6200 Meter auf und errichten dort das erste Höhenlager. Allerdings geht es Christian Rottenegger wegen starken Hustens so schlecht, dass er an eine Gipfelbesteigung nicht zu denken wagt. Auch Ruhetage bringen ihm in dieser Höhe wenig, da dort eine Erholung kaum möglich ist. Trotzdem steigen Rottenegger, Annette Nadler, Helmut Hackl und Michael Grünebach bis auf 6400 Meter auf und verbringen dort eine Nacht. Weil Rottenegger mit Lungenproblemen und Seiler mit Erfrierungserscheinungen einen Aufstieg nicht wagen, kehren sie mit Kniffler ins Basislager zurück.

Am 10. Oktober wagen Rottenegger, Kniffler, Hackl, Seiler und Grünebach einen erneuten Aufstieg ins erste Höhenlager. Doch die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist so miserabel (auf dem Gipfel über 40 Grad Minus und 80 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit), dass nur Helmut Hackl und Michael Grünebach einen Gipfelversuch wagen. Sie stehen am 11. Oktober nachmittags auf 8027 Meter Höhe, allerdings ziemlich erschöpft.

Da Rotteneggers Gesundheitszustand und die Wetterprognose sowie die auslaufenden Visa keinen weiteren Gipfelversuch erlauben, beschließt das Ultratour-2-Team nach fast 30 Tagen in über 5500 Meter Höhe den Rückweg nach Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal. Dort wollen sie am 15. Oktober eintreffen und einige Tage später den Rückflug nach Deutschland antreten.

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