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27.07.2010

Die Zeit für den Bahnhof läuft ab

Neusäß Die Neue Mitte von Westheim nimmt Formen an: Geplant sind ein Abriss des Bahnhofsgebäudes und ein neues Wohngebiet entlang der Bahngleise. An die Stelle des Bahnhofs soll ein Neubau mit Gastronomie, Geschäften und Büros kommen. Im Zuge dieses Konzeptes wird es auch neue Radwege Richtung Zentrum geben. Wie berichtet, will die Stadt das große Areal in Westheim neu gestalten. Es geht dabei um drei Abschnitte: das frühere Ortszentrum um Bahnhof und Postgebäude, den alten Güterbahnhof und das Gewerbegebiet Piechlerstraße.

Ingenieur Wolfgang Ott hatte dem Planungs- und Umweltausschuss mehrere Varianten vorgestellt. Seiner Einschätzung nach ist das Bahnhofsgebäude in einem sehr schlechten Zustand und für das Ortsbild "verzichtbar". Auch aus Sicht der Bauverwaltung bestünden keine Bedenken gegen einen Abbruch, sagte Stadtbaumeister Dietmar Krenz. Im zweigeschossigen Neubau könnten Gastronomie, Bäcker oder ein Zeitschriftengeschäft Platz finden und damit das Zentrum beleben.

Neben dem Neubau am Bahnhofsplatz sieht die Planung eine neue Bushaltestelle vor. Im Anschluss folgt ein Parkplatz mit 80 Stellplätzen. Auf dem schmalen Streifen zwischen den Gleisen und der Wohnbebauung (Von-Langenmantel-Straße) sollen 24 Wohneinheiten entstehen. Zwischen den Wohnhäusern und der Plössl-Halle ist inzwischen ein Gebäude für die Firma Top Hair vorgesehen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe sollen mit dem neuen Radwegekonzept für Westheim geschlagen werden: Zum einen geht es um eine bessere Anbindung Richtung Stadtmitte und zum anderen um eine Entlastung der Lohwaldstraße, auf der es rechtliche Probleme mit den roten Sicherheitsstreifen für Radler gibt.

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Alternative zur Lohwaldstraße

Stadtbaumeister Dietmar Krenz stellte Varianten für Radwege vor. Favorit und so gut wie beschlossene Sache ist eine 2,50 Meter breite Trasse im Westen der Gleise, immer den Bahndamm entlang bis zur Einmündung in den Weldenbahnradweg.

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