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Königsbrunn

12.06.2019

Die großen Namen kommen im Oktober

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2 Bilder
Jörg Knör kommt im Oktober mit seiner Jahr-100-Show auf die Königsbrunner KleinKunstBühne.
Bild: Marcus Brandt, dpa

Seit etwas mehr als einem Jahr existiert die Königsbrunner KleinKunstBühne und holt Comedy-Stars und Newcomer auf die Bühne. Was im Herbst geplant ist.

 Aller Anfang ist schwer, das haben auch die Macher der Königsbrunner KleinKunstBühne erfahren müssen. Neben der Organisation des Bühnenprogramms hat der Vorstand des im vergangenen Jahr neu gegründeten Vereins auch einige Auflagen der Behörden abzuarbeiten, um alle Voraussetzungen für seine Spielstätte im Gewerbegebiet Süd erfüllen zu können. Mittlerweile ist das geschafft und das Team um den Vorsitzenden Sven Hertel freut sich darauf, sich jetzt auf die eigentliche Kulturarbeit konzentrieren zu können. Beim Programm für Herbst und Winter gibt es wieder eine Mischung aus bekannten Größen der Stand-up-Comedy und Newcomern. Nach Weihnachten versucht man sich erstmals an einer Dinnershow.

Im Oktober wartet die KleinKunstBühne wie im vergangenen Jahr mit einer hochkarätig besetzten Veranstaltungsreihe auf. An drei Tagen geben sich drei bekannte Komiker bei den Kultur&Comedy-Tagen die Klinke in die Hand: Tutty Tran, der Vietnamese mit Berliner Schnauze, hat sich bei Talentwettbewerben zweier echter Institutionen der deutschen Standup-Comedy einen Namen gemacht und gewann den Nightwash-Talent-Award 2017 und war Zweiter bei der Talentschmiede des Quatsch Comedy Club. Hans Werner Olm hat es in seiner langen Karriere geschafft, den „geschliffenen Tabubruch“ zur Kunstform zu erheben. Er ist als Musiker, Schauspieler, Kolumnist und Komiker unterwegs und schlüpft bei seinen Auftritten gerne in verschiedene Rollen. Jörg Knörs Kunstform ist die Parodie. Zum 60. Geburtstag und 40. Bühnenjubiläum hat er eine Jahr-100-Show erarbeitet, in der er quasi seine Biografie spielt – vom Stimmtraining in der Schultoilette bis zu Treffen mit Willy Brand, Udo Jürgens oder Michael Jackson.

Königsbrunner Verein eifert Alfons Schuhbeck und Chris Kolonko nach

Ein besonderer Höhepunkt zum Ende des Jahres soll die Dinnershow werden. Die KleinKunstBühne versucht am 26., 27. und 28. Dezember im Kleinen auf die Beine zu stellen, was Alfons Schuhbeck und Chris Kolonko im großen Rahmen vorlegen: leckeres Essen gepaart mit spannenden Showauftritten. Dazu hat man ein Künstlerensemble aus dem ganzen Bundesgebiet engagiert, das bei den Großen der Branche bereits entsprechende Showerfahrung gesammelt hat und mit Madame Divot eine echte Größe aus der Region als Moderatorin. Das Essen liefert Washington Rojas, der in Augsburg eine bekannte Catering-Firma führt.

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Lediglich 87 Plätze darf die KleinKunstBühne bei ihren Veranstaltungen maximal anbieten. So ist es keineswegs selbstverständlich, dass bekannte Namen, wie Olm oder Knör vorbeischauen, sagt Wolfgang Sarnowski, der Dritte Vorsitzende des Vereins: „Wir haben bei den Kultur- & Comedy-Tagen versucht, verschiedene Charaktere zu engagieren, um möglichst viele Menschen anzusprechen. Mit etwas Glück kommen auch die großen Künstler mal auf ein kleine Bühnen.“

Erleichterung, dass jetzt alle Vorschriften erfüllt sind

Um überhaupt alle Genehmigungen für die Bühne in der Zeppelinstraße 13 zu erhalten, musste der Verein einiges an Arbeit stemmen. Wegen des Rolltors an der Halle stand man vor der Wahl, entweder ein teures Emissionsgutachten zu bezahlen oder die Anfangszeit der Shows auf 19.30 Uhr vorzuziehen, um vor 22 Uhr fertig zu sein und so alle Lärmschutzvorschriften einzuhalten. Dazu kam der Nachweis der vorgeschriebenen Parkplätze, die Lizenz für den Ausschank von Alkohol und einiges mehr.

Die Mitglieder sind erleichtert, dass seit dem Frühjahr alles erledigt ist. Vorsitzender Sven Hertel aus Augsburg zieht nicht nur deshalb eine erfreuliche erste Bilanz nach knapp einem Jahr Vereinsbestehens: „Die Resonanz sowohl der Besucher als auch der Künstler war bisher durchaus positiv. Auch wenn wir mit unseren Räumlichkeiten nicht so zentral in Königsbrunn liegen, kommen die Besucher doch gerne zu uns ins Industriegebiet.“ Die Künstler schätzten das Familiäre des Vereins. Aktuell sei man noch ein kleines Team, das sich um die Saalbestuhlung und Bewirtung der Gäste kümmert. Daher freue man sich über jedes neue Mitglied.

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