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Hygienemaßnahmen

05.05.2020

Die richtige Handpflege ist wichtig

Die Hände gepflegt zu halten ist durch das viele Waschen und Desinfizieren nicht leicht. Claudia Mäder stellt selbst Cremes her, um auf Fertigprodukte zu verzichten und den optimalen Schutz zu erreichen.
Bild: Claudia Mäder

Hände desinfiziert, dadurch aber stark strapaziert

Ständiges Händewaschen, immer wieder desinfizieren – Händehygienemaßnahmen gehören zu den wichtigsten Infektionspräventionsmaßnahmen und dürfen nicht vernachlässigt werden. Für unsere Hände ist das ganz schön anstrengend. Vom vielen Waschen wird die Haut gerne trocken und rissig.

Mit der richtigen Pflege kennt sich Jessica Mayr vom Beauty Department in Bobingen aus. „Die kleinen Mikrorisse sind wieder eine Eintrittspforte für Keime“, weiß sie. Deshalb sei es umso wichtiger, die Hände nach dem Waschen und Desinfizieren richtig zu pflegen. Mayrs persönlicher Favorit ist eine Handcreme mit dem Bestandteil „Microsilver“. Ein Stoff, der desinfizierend, antimikrobiell, entzündungshemmend und antiviral wirkt. Weiterer guter Bestandteil von fertigen Handcremes ist der Wirkstoff Urea, der ebenfalls antibakteriell wirkt und den Juckreiz lindert, gerade wenn schon kleine Risse entstanden sind.

Mayr rät, bei Handcremes vor allem darauf zu achten, dass sie schnell einziehen, damit sie nach der Handwäsche tatsächlich regelmäßig genutzt werden können. Zu viele Parfüm- und Duftstoffe in der Handcreme sind übrigens schlecht: Diese reizen die Haut zusätzlich.

Kosmetikerin Jessica Mayr, die früher selbst im Krankenhaus gearbeitet hat, rät dazu, schon vor Arbeitsbeginn Hautschutzcreme auf die Hände aufzutragen.

Die Creme sollte auf die trockenen Hände erst auf den Handrücken aufgetragen, dann innen und außen gut einmassiert werden. Wichtig ist es dabei, die Fingerzwischenräume und die Nagelfalze nicht zu vergessen.

Wer ganz auf fertige Handcremes verzichten will, der kann es machen wie Claudia Mäder. Die Bobingerin stellt gerne eigene Seifen und Cremes für sich und ihre Familie her. Vor allem jetzt, wo sie die Kinder immer wieder zum Händewaschen animieren muss und auch selbst öfter als sonst die Hände wäscht, weiß Claudia Mäder ihre selbst gemachte Handcreme zu schätzen. Ihre Handcreme zieht zwar, wie Mäder selbst erzählt, nicht schnell ein, sie ist aber eine tolle Pflegemaske, die man am Abend auf die beanspruchten Hände auftragen kann.

Die Zutaten für die Handcreme sind alle im örtlichen Fachhandel oder in der Apotheke erhältlich. Rezepte für Handcremes gibt es oftmals im Internet oder in der Stadtbücherei zu finden.

Ganz egal, ob gekauft oder selbst gemacht – wichtig ist es, die Hände überhaupt einzucremen.

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