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Politik

13.01.2020

Diese Kandidaten stehen zur Wahl

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Mit welchen Themen CSU-Bürgermeisterkandidat Andreas Reiter in Oberottmarshausen punkten will

Der CSU-Ortsverband hat sich bei der Nominierungsversammlung einstimmig für den Bürgermeisterkandidaten Andreas Reiter als Nachfolger für Gerhard Mößner entschieden. Auch die Liste mit 24 Bewerbern für einen Sitz im Gemeinderat wurde mit nur einer Gegenstimme angenommen.

Bürgermeister Gerhard Mößner sagte, dass er nach 18 Jahren als Bürgermeister und 30 Jahren im Gemeinderat durchaus mit Wehmut aus dem Amt scheide. „Ich habe gerne als Bürgermeister und Kreisrat an der Gestaltung unserer Heimat mitgewirkt“, sagte Mößner. Mit der Aufforderung, mehr Zukunft zu wagen, wünschte er seinem Nachfolgekandidaten Mut für das Amt. Landrat Martin Sailer dankte Mößner, der seine Ideen bei Projekten wie der Grundschule oder dem Generationenpark in Zusammenarbeit mit dem Erholungsverein Augsburg gewinnbringend für Oberottmarshausen eingebracht habe. Diesem Dank schloss sich der zweite Bürgermeister Albert Reiter an, der selbst nicht mehr für den Gemeinderat kandidiert.

Auch die derzeitigen Mitglieder Christine Egelhofer, Susanne Jens, Elmar Wildegger und Thomas Zott treten nicht mehr zur Wahl im März an. Somit bewerben sich von den bisher sieben CSU-Gemeinderäten nur der Gastwirt Rudolf Zott und Marina Wanner für eine weitere Wahlperiode. Das Oberottmarshauser Ratsgremium hat zwölf Sitze. Im Wahlvorschlag darf die doppelte Anzahl an Bewerbern benannt werden, da die Gemeinde weniger als 3000 Einwohner hat. Albrecht Reiter bezeichnete die Liste als gute Mischung aus jüngeren und älteren Bürgern, Alteingesessenen und Neuzugezogenen sowie Selbstständigen und Arbeitnehmern.

In seiner Bewerbungsrede stellte sich der 45-jährige Andreas Reiter als gebürtiger Oberottmarshauser vor, der hier zur Schule ging und 1993 das Abitur in Königsbrunn absolvierte. Nach seiner Fallschirmjägerzeit bei der Bundeswehr in Altenstadt studierte er Jura in Augsburg. Er war viele Jahre Geschäftsführer eines Omnibusunternehmens. Für die Stadtwerke Ulm kümmerte er sich um die Privatisierung eines Kommunalunternehmens im Nahverkehr. Seit zehn Jahren leitet er die Bereiche Personal, Recht und Versicherung in einem mittelständischen Unternehmen in Bobingen und hat seine Rechtsanwaltstätigkeit auf die Bereiche Verkehrs- und Arbeitsrecht ausgebaut.

Reiter wohnt mit seiner Partnerin und den beiden Kindern in Oberottmarshausen. Er trete als Bürgermeisterkandidat an, um die Zukunft seiner Heimat als Lebens-, Wohn- und Arbeitsort voranzubringen. Dabei seien ihm die bedarfsgerechte Kinderbetreuung und die Sicherung des Grundschulstandorts ebenso wichtig wie ein solider Gewerbestandort mit sicheren Arbeitsplätzen. „Die Demografie wird unsere Gemeinde nachhaltig verändern. In 20 Jahren werden die 65- bis 85-Jährigen die stärkste Einwohnergruppe sein“, sagte er und wies auf die Schaffung zeitgemäßer Wohnformen und Pflegeangebote für Senioren hin. Bezahlbare Bauplätze und die Förderung der Gewerbebetriebe nannte er als Voraussetzung für Lebendigkeit im Ort.

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