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21.01.2020

Durchstarter, Aufräumer und ein markanter Hesse

Im Oktober kommt mit Maddin Schneider der prominenteste Gast des Jahres.
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Im Oktober kommt mit Maddin Schneider der prominenteste Gast des Jahres.
Foto: Jörg Carstensen, dpa

Die Königsbrunner Kleinkunstbühne wartet mit einem vielseitigen Programm und viel Optimismus auf

Guten Mutes geht das Team der Königsbrunner Kleinkunstbühne ins neue Jahr. Der Verein hat für das kommende Frühjahr ein buntes Programm für die Bühne in der Zeppelinstraße im Gewerbegebiet Süd zusammengestellt. Der bekannteste Star hat sich für den Oktober angekündigt.

Der Optimismus bei den Verantwortlichen um den Vorsitzenden Sven Hertel rührt noch aus den letzten Tagen des alten Jahres. Die Dinnershow mit einem bunten Artistikprogramm wurde vom Publikum trotz der großen Konkurrenz durch Starkoch Alfons Schuhbeck und Showstar Chris Kolonko in Augsburg sehr gut angenommen, sagt Hertle: „So gut, dass wir die Reihe in diesem Jahr wieder machen wollen. Ich war selbst auch einmal als Gast dabei und fühlte mich gut unterhalten.“ Moderatorin Madame Divot habe bereits zugesagt, die Gespräche mit diversen Artisten laufen bereits. Auch die Zusammenarbeit mit Koch Washington Rojas würde man gerne weiterführen.

Und die Dinnershow hat einen weiteren Zweck erfüllt, sagt Hertel: „Wir wollten damit auch bei noch mehr Menschen bekannt werden.“ Viele Besucher der Abende hätten danach Karten für weitere Events gekauft. „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Königsbrunn eine Kleinkunstbühne braucht“, sagt Hertel. Bei der Betrachtung der Ticketkäufe zeige sich nach wie vor ein großer Zustrom aus dem Umkreis, aber die Stadt selbst könnte stärker vertreten sein. Woran das liegt, könne man nicht sagen. Spaß mache die Arbeit aber in jedem Fall, sagt Sven Hertel: „Wir haben tolle Mitglieder, die uns unterstützen, teilweise packen auch unsere Familien mit an.“

Der Saal sei sehr flexibel bespielbar, sodass man auch bei weniger Besuchern für eine gute Atmosphäre sorgen kann. Allerdings bedeutet die Flexibilität auch viel Arbeit: Nach jedem Auftritt wird die Bestuhlung wieder abgebaut.

Für die nächsten Monate hat man ein Programm aus bekannten und neuen Gesichtern zusammengestellt. Am 29. Februar kommt beispielsweise Kabarettist Stefan Kröll mit seinem neuen Programm „Goldrausch 2.0“ nach Königsbrunn. „Er war mit seinem ersten Programm schon hier, das Haus war voll und die Stimmung super“, sagt Sven Hertle. Kröll bringt historische Fakten mit modernen Gegebenheiten zu kreativen Witzen zusammen.

Mit Stefan Otto kehrt ein weiterer Comedian nach einem gefeierten Debüt zurück nach Königsbrunn. Er präsentiert am 18. April sein Programm „Gmahde Wiesn“.

Einen heimischen Comedy-Aufsteiger gibt es am 7. Februar zu erleben. Nachdem der Auftritt von Nick Schmid krankheitsbedingt verschoben werden musste, zeigt der Untermeitinger nun nach vielen Auftritten in Berlin oder München heimatnah sein Programm „Straight outta Augschburg“ (wir berichteten). Auch Mia Pittroff steht in ganz Deutschland auf der Bühne und wird für ihre Arbeit mit vielen Preisen bedacht. Am 22. März tritt sie mit „Wahre Schönheit kommt beim Dimmen“ in Königsbrunn auf. Ein weiterer in der Comedy-Szene bekannter Name ist Olaf Bossi: Der bekennende Minimalist spricht am 8. Mai über die Freuden des Aufräumens und Ausmistens. „El Mago Masin“ war im Jahr 2017 bereits einmal zu Gast in Königsbrunn. Nach einem Programm, das er bei einer Eseltour in der Steiermark geschrieben hat, bespricht er nun am 15. Mai seinen im Liegestuhl entstandenen Fünfjahresplan. Auch musikalische Künstler stehen in Königsbrunn wieder auf der Bühne. Verena Cereni-Niessner und Johanna Effenberger singen krankheitsbedingt nun am 7. März böse Lieder über die Liebe. Am 16. Mai stattet die Band „Tone Fish“ aus Hameln der Kleinkunstbühne einen Besuch ab und bietet Folkmusik. Und am 10. Juni zeigt Lucy van Kuhl, was es mit dem Oberbegriff „Liedermacher-Kabarett“ auf sich hat. Abgerundet wird das Programm mit zwei Improvisationstheateraufführungen am 20. Mai und 13. Juni.

Nach der Sommerpause von Ende Juni bis Anfang September kommen zwei Veranstaltungen, auf die sich die Verantwortlichen besonders freuen. Am 17. Oktober kommt mit Maddin Schneider der prominenteste Gast des Jahres nach Königsbrunn. Der Hesse mit dem markanten Sprachstil zeigt sein aktuelles Programm „Denke macht Koppweh!“. Musikalisch wird es zuvor am 26. September mit „Petticoat & Pomade“, der Musik-Comedyshow über den Rock ’n’ Roll, den Schlager und das Lebensgefühl der 50er- & 60er-Jahre. (adi)

Mehr zu den genannten und weiteren Programmpunkten finden Sie im Internet unter kkbev.de

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