Freie Wähler

10.11.2014

Ehrungen und Einwürfe

Ehrungen langjähriger Mitglieder beim Herbstfest der Freien Wähler Königsbrunn: (von links) Josef Rid, Walther Engelhardt, Jürgen Haumann, Johann Häusler, Irene Tarasenko, Jürgen Raab, Erich Richter, Ludwig Fröhlich und Fabian Mehring.
Bild: Freie Wähler

Herbstfest mit Prominenz, Spanferkel und Kritik

Die Ehrungen verdienter Mitglieder und eine kritische Bilanz der bisherigen Arbeit der „Jamaika-Mehrheit“ aus CSU, Grünen und FDP im Stadtrat standen im Mittelpunkt des Herbstfestes der Freien Wähler. Vorsitzender Jürgen Haumann begrüßte unter den gut 65 Gästen auch Bezirksvorsitzenden Josef Rid, dessen Stellvertreter Fabian Mehring, den Kreisvorsitzenden Markus Brem und Johann Häusler, seit Kurzem als Nachrücker im Landtag. Haumann fasste kurz neue Akzente in der kommunalpolitischen Arbeit zusammen: Die Arbeitskreise wurden wieder eingeführt, um näher dran zu sein am politischen Geschehen des Stadtrates, und es gibt jetzt einen Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit. Der erarbeite bereits zwei Aktionen für 2015. „Wir müssen uns den Bürgern viel intensiver präsentieren“, betonte Haumann. Schließlich wurden die Ende April ausgeschiedenen Stadträte der Freien Wähler gewürdigt. Bezirksvorsitzender Josef Rid überreichte dann die Ehrennadeln in Bronze (Jürgen Raab) in Silber (Erich Richter), in Gold (Irene Tarasenko) und in Platin (Walther Engelhardt). „Die vier sind seit Jahrzehnten aktive Mitglieder der Freien Wähler Königsbrunn, waren und sind im Stadtrat aktiv und gestalten die Politik mit“, fasste Rid anerkennend zusammen. „So viel Engagement soll belohnt werden“, ergänzte Haumann und überreichte den vier langjährigen Mitgliedern üppige Geschenkkörbe. Dann endlich betrat der Stargast die Bühne – duftend und von knurrenden Mägen sehnlichst erwartet: die Spansau. Erwin Oppenländer hatte wieder für den leckeren Festschmaus gesorgt.

Gut gestärkt wurde es nochmals politisch: Fraktionsvorsitzender Jürgen Raab kommentierte die neue Mehrheit im Stadtrat und deren bisherige Weichenstellungen. Dass im Haushalt für 2015 nur 30000 Euro für das Projekt Straßenbahn eingestellt werden sollen, war ihm deutlich zu wenig. Die 40000 Euro, die ein Planungsbüro für das Radwegekonzept verlangte, hätte man besser in die Beseitigung der schlimmsten Mängel stellen sollen. Auch bei den Themen Energie+-Haus und Königstherme vermisste Raab finanzielle Ansätze im Budget 2015. Im Zentrum missfiel ihm das seit Monaten eingezäunte Baugelände. Seiner Meinung nach hätte man mit dem Bau eines Teils des geplanten Wasserkanals schon beginnen können. „Die notwendigen Grundstücke gehören zum Großteil der Stadt“, stellte Jürgen Raab fest.

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