1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Ein Bobinger in Kontakt mit den ganz großen Zauberern

Bobingen

21.04.2019

Ein Bobinger in Kontakt mit den ganz großen Zauberern

Copy%20of%20bob-rice_rose.tif
2 Bilder
Mit Rose fürs Publikum: Phil Rice kommt den Zuschauern bei seinen Auftritten ganz nah. Auch daheim fliegen ihm die Herzen zu: Phil Rice stellte sein Soloprogram in Bobingen vor.
Bild: Foto: Bianca Weitkus, Phil Rice

Philipp Reisner reist für seine Arbeit um die ganze Welt und hat dabei auch schon einige seiner Idole getroffen. Was er zu einem Engagement in Las Vegas sagt.

Als wir vor fünf Jahren zum ersten Mal miteinander gesprochen haben, sagtest du „Das Zaubern ist für mich schon lange mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Es ist mein Traum, es später auch beruflich zu machen.“ Jetzt hast du diesen Traum realisiert. Wie fühlst du dich dabei?

Philipp Reisner: Es läuft sehr gut und es fühlt sich sehr gut an, genau das zu machen, was man am meisten mag und dabei seinen eigenen Stil zu entwickeln. Ich will nicht die großen Illusionen machen wie beispielsweise David Copperfield oder Hans Klok. Ich möchte in engem Kontakt mit dem Publikum arbeiten. Es macht mir Spaß zu sehen, wie ich Menschen zum Staunen und zum Lachen bringe und sie eine unterhaltsame, perfekte Show erleben.

2014 und 2015 hast du dir den Titel als deutscher Jugendmeister im Sprechzaubern geholt. Wann steht denn die nächste Meisterschaft an?

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Reisner: Erst mal gar nicht. Man muss sich sehr lange und gründlich darauf vorbereiten und hat deshalb weniger Zeit für andere Projekte. Außerdem zaubere ich lieber vor staunendem Publikum als vor Zaubermeistern, die die Tricks kennen und einem ganz genau auf die Finger schauen. Aber irgendwann nehme ich vielleicht wieder teil.

Große Magier wie Siegfried und Roy oder David Copperfield haben dich schon früh fasziniert und du bist nach Las Vegas geflogen und hast sie kennen gelernt.

Reisner: Ja, mit Copperfield konnte ich nach einer Show sprechen und Siegfried hat mich sogar zu sich nach Hause eingeladen. Wir sind in Kontakt geblieben und er hat mir Unterstützung zugesagt. Und voriges Jahr war ich im August wieder in Las Vegas zur Magic Live Convention. Da treffen sich 1600 der weltbesten Magier. Und es ist sehr spannend, weil vorher nichts verraten wird. Da konnte ich alle meine Zauberer-Vorbilder treffen und problemlos ansprechen. Das war alles sehr interessant und aufregend.

Möchtest du denn später mal in Las Vegas zaubern?

Reisner: Man soll nie nie sagen. Aber da müsste man sehr viel investieren und sich dann über etliche Jahre dort halten können. Ich habe mir auch überlegt, ob ich wirklich Abend für Abend die gleiche Show am gleichen Ort machen möchte. Meine Erfahrung bisher zeigt mir, dass Vieles unerwartet geschieht und das gefällt mir.

Warum bist du mit deiner ersten eigenen abendfüllenden Schau in Bobingen gestartet?

Reisner: „Für mich war es gar keine Frage woanders als in meiner Heimatstadt zu starten. Eine Gelegenheit mich bei meinen treuen Fans zu bedanken, indem ich ihnen einen schönen Abend bereite und ihnen meinen Leistungsstand nach fünf Jahren Zaubern zeige. Ich habe sehr viel tolles Feedback bekommen.“ Interview: Ingeborg Anderson

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren