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Bobingen

08.05.2016

Ein Büro für alle Fälle in Bobingen

Stefanie Mayer steht in Bobingen allen Familien bei Problemen, die das Zusammenleben und die Erziehung von Kindern betreffen, zur Seite.
Bild: Peter Stöbich

Bei Problemen bietet Sozialpädagogin Stefanie Mayer in Bobingen Unterstützung. Das Spektrum ist beachtlich.

Ob es um Mobbing-Beratung oder einen Mosterei-Besuch geht – immer hilft Sozialpädagogin Stefanie Mayer Familien in Bobingen gerne. Im neuen Programm bis zum Herbst bietet die Leiterin des Familienbüros zudem eine Reihe interessanter Kurse und Veranstaltungen an. So wird am Dienstag, 10. Mai, eine Diplom-Psychologin die Geschwisterbeziehung unter die Lupe nehmen.

Der kostenlose Gesprächskreis für Eltern und Erzieher findet von 9 bis 11 Uhr im Kindergarten St. Felizitas an der Sudentenstraße statt. Dort gibt es außerdem am Samstag, 14. Mai, von 10 bis 14 Uhr einen kostenlosen Vormittag für Väter und ihre Söhne im Grundschulalter; gemeinsam können sie kochen, feiern, reden oder toben.

„Augen auf im Straßenverkehr“, heißt es am Donnerstag, 12. Mai, am Kinderspielplatz im Singoldpark; dort kann man sich ab 15 Uhr über Fahrradhelme und Sicherheits-Maßnahmen informieren, bei schlechtem Wetter im evangelischen Kindergarten in der Point.

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Vorbeugung gegen Gewalt und Mobbing an Grundschulen

Um den Aufbau einer stabilen Eltern-Kind-Beziehung geht es am 31. Mai bei einem Abend in der Kinderkrippe „Regenbogen“ an der Greifstraße. Ab 19 Uhr wird eine Diplompsychologin über die gesunde Entwicklung der Persönlichkeit sprechen. In der Grundschule in der Siedlung steht am Mittwoch, 8. Juni, ein wichtiges Thema auf dem Programm des Familienbüros: Eltern können sich ab 19 Uhr kostenlos über Vorbeugung gegen Gewalt und Mobbing an Grundschulen informieren.

Mit dem Thema „Stressfreies Essen“ beschäftigt sich eine Ernährungsberaterin am Dienstag, 5. Juli. Die Kochtipps und Hilfestellung für ratlose Eltern gibt es ab 20 Uhr im evangelischen Kindergarten in der Point.

Am 1. September lädt der Bobinger Gartenbauverein zur Mosterei-Besichtigung im Wasserturm ein; Beginn ist um 14 Uhr, jeder Teilnehmer kann einen Eimer Äpfel und eine Liter-Flasche für frisch gepressten Saft mitbringen.

Wahrnehmung von Gefahren und Übergriffen

„Sag Nein!“, lautet der Titel eines dreitägigen Kurses für Kinder und ihre Eltern im Oktober; es geht um die Wahrnehmung von Gefahren und Übergriffen. Zur Vorbereitung findet am 20. September um 20 Uhr ein Elternabend im Kindergarten St. Felizitas an der Sudetenstraße statt. Anmeldungen für alle Kurse sind über die Internetseite der Stadt und das Kontaktformular „Mittelpunkt Familie“ möglich. Stefanie Mayer ist in ihrem Büro im Haus der Sozialstation am Kirchplatz 1 unter der Telefonnummer unter 08234 / 967 732 erreichbar.

Neben einer offenen Sprechstunde am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und am Donnerstag von 18 bis 19 Uhr sind auch Termine nach Vereinbarung möglich.

Kostenlose Hilfe gibt es bei einer Vielzahl von Problemen 

Kostenlose Hilfe gibt es bei einer Vielzahl von Problemen wie zum Beispiel Alkohol und Drogen, Finanzkrise und Scheidung oder Konflikten in Partnerschaft und Schule. Die Sozialpädagogin ist auch mal in einer Kindertagesstätte oder Schule anzutreffen, denn die Fachleute dort können ebenfalls ihre Hilfe in Anspruch nehmen.

„Mit vielen Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen, dem Bobinger Tisch oder der Freiwilligenagentur konnten wir ein tragfähiges Netzwerk aufbauen“, berichtet sie.

Das Familienbüro wird in einer Kooperation von der Stadt Bobingen mit dem Amt für Jugend und Familie beim Landratsamt und der Diakonie Augsburg betrieben. Es steht mit einer Vielzahl von Beratungsstellen und Projekten in Kontakt, kann aber auch auf das breite Tätigkeitsfeld des Diakonisches Werks zurückgreifen.

Dieses ist ein freier Träger der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, der für junge Menschen und Familien ein Netz differenzierter Unterstützungsformen anbietet. Mayer: „So können die einzelnen Bereiche wie Hilfen zur Erziehung, evangelische Beratungsstelle, Schuldnerberatung und Sozialpsychiatrie ins Familienbüro eingebunden werden. Wichtig ist eine schnelle, niederschwellig erreichbare Hilfe.“

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