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Schwabmünchen

15.11.2018

Ein Eingangstor für den Luitpoldpark

So könnte künftig der Haupteingang des Luitpoldparks aussehen.

Der Luitpoldpark in Schwabmünchen erhält ein neues Eingangstor. Dabei soll aber niemand ausgesperrt werden.

Der Luitpoldpark bekommt ein Tor am Haupteingang beim Menkinger Weg. Das Tor soll allerdings gar nicht wie eines funktionieren. Es hat keine Türen, geht weder auf noch zu, geschweige denn kann man es absperren. Vielmehr soll es immer offen stehen, die Besucher einladen, in den Park hinein zu gehen. Es soll den Eingang optisch hervorheben. Etwas plump ausgedrückt wird es ein eckiger Torbogen mit Holz- und Metallelementen zu Dekorationszwecken. Der Gedenkstein, der am Eingang steht, muss allerdings versetzt werden.

Ein Modell des Eingangstores hat Armin Göppel von der gleichnamigen Großaitinger Metallbaufirma dem Schwabmünchner Stadtrat vorgestellt. Der muss zustimmen, da der Torbogen auf städtischem Grund stehen soll. Sonst hat die Stadt nicht viel damit zu tun, der Bauhof soll lediglich noch das Fundament errichten. Die Initiative geht vom Verschönerungsverein aus, das Geld kommt vom Rotary-Club. Nach Informationen unserer Zeitung kostet der neue Eingang einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Konkrete Zahlen liegen nicht vor.

Weitere Themen der Sitzung im Überblick:

Wasser/Abwasser Die Gebühren für Wasser und Abwasser werden derzeit vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband neu für Schwabmünchen kalkuliert. Bis Ergebnisse auf dem Tisch liegen, kann es allerdings noch einige Monate dauern. Ob und um wie viel die Gebühren erhöht werden, kann erst nach Abschluss der Berechnungen festgestellt werden. Aus rechtlichen Gründen muss eine Anpassung allerdings rückwirkend zum 1. Januar 2019 erfolgen, weshalb nun ein Stadtratsbeschluss notwendig war. Über die Höhe der Gebührenanpassung muss das Gremium dann erneut abstimmen. Das Wasserwerk muss jedenfalls kostendeckend arbeiten und daran sind die Gebühren gekoppelt. Theoretisch könnten sie also auch sinken, das ist aber unwahrscheinlich bis unmöglich. Denn das Wasserwerk schiebt, wie bereits berichtet, einen Verlust aus den Vorjahren von etwa 560000 Euro vor sich her. Der kommt unter anderem von Renovierungen am Wasserwerk, von Instandhaltungskosten und Investitionen in die Kanalisation. Die Schwabmünchner müssen im Laufe des kommenden Jahres also nach langer Zeit wieder mit einer Erhöhung der Gebühren rechnen. Der Wasserpreis ist in Schwabmünchen seit vielen Jahren stabil und beträgt 89 Cent pro Kubikmeter. Der Abwasserpreis beträgt 1,63 Euro pro Kubikmeter für ältere Grundstücke, die Regenwasser noch über das Kanalsystem entsorgen, und 1,37 Euro für neuere Grundstücke, die versickern.

Flüchtlinge Andreas Claus von der Caritas stellt den Räten die aktuelle Flüchtlingssituation in der Stadt vor, die sich nach dem Jahr 2015 wieder entspannt hat. Die Betreuung der Flüchtlinge wird zu großen Teilen ehrenamtlich vom Schwabmünchner Netzwerk Integration geleistet. Mit 35 Ehrenamtlichen handelt es sich um einen der großen Helferkreise im Landkreis. Für diese Aufgabe wird der Caritasverband Schwabmünchen und Umgebung von der Stadt finanziell unterstützt. Angeboten werden ein Lerncafé, Nachhilfestunden, sowie Unterstützung bei der Wohnungs- und Jobsuche. Derzeit leben noch 119 Flüchtlinge in der Stadt, darunter 30 Kinder und Jugendliche und 42 Alleinstehende. Sie kommen aus zwölf Ländern, unter anderem 28 aus Afghanistan, 28 aus Eritrea, 13 aus Syrien. In den vergangenen Monaten kamen auch vermehrt Flüchtlinge aus der Türkei, berichtete Claus. Sie leben verteilt auf mehrere Unterkünfte in der Stadt: in der Römerstraße, in der Gemeinschaftsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße (dort leben derzeit elf Menschen, zu Hochzeiten im Jahr 2015 waren es mehr als 200), privat in Wohngemeinschaften und in der neuen Wohnanlage am Salzstadel. Von den 119 Flüchtlingen arbeiten aktuell 32. „Das ist rund die Hälfte derer, die arbeiten dürfen und keine Kinder unter drei Jahren betreuen“, so Claus. Eng arbeitet die Caritas auch mit anderen Organisationen zusammen wie der Tafel, dem Familienbüro, den Pfarreien, Kindergärten, Schulen und der Volkshochschule.

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