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Ernennung

12.11.2018

Ein Freudentag für die Realschule

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Nach anderthalb Jahren gibt es mit Dirk Hampel nun auch offiziell wieder einen Schulleiter

Mit der feierlichen Einführung von Dirk Hampel in sein neues Amt als Rektor der Staatlichen Realschule Bobingen endet nun auch offiziell die fast anderthalbjährige Vakanz dieses Postens. Zwar vertritt Hampel den Platz des Rektors schon seit dessen Erkrankung im Frühjahr 2017, zum 1. August aber wurde ihm erst amtlich die Stelle als Rektor zuerkannt. Nun hießen ihn Schüler, Lehrer und die Politik bei einer kleinen Feierstunde in der Aula der Realschule willkommen.

„Sweet Dreams“ hatte die Lehrer-A-cappella-Band gehabt und begrüßte damit die Gäste. Landrat Martin Sailer erinnerte sich in seinem Grußwort an den Antrittsbesuch von Dirk Hampel im Landratsamt im Juli diesen Jahres: „Sie erschienen mir wie eine Person, die sehr verbindlich und entgegenkommend wirkt, aber doch auch konkrete Vorstellungen hat“, sagte Sailer. Hampel gehe in das Amt mit vielen Ideen und noch mehr Enthusiasmus und werde es sicherlich schaffen, die Schulfamilie für seinen Weg zu begeistern. „Es ist keine leichte Aufgabe, dabei auch immer das Motto der Realschule: „Menschen bilden Menschen und Menschen bleiben Menschen“, im Auge zu behalten“, sagte Sailer.

Die Schulfamilie ist ob der Entscheidung des Ministeriums aber vor allem eines – happy. Das sagte zumindest der Titel eines Schulchorliedes aus, welches bewusst für diesen Anlass ausgewählt worden war. Klar, dass da die Besucher gerne mitklatschten und sogar leise mitsangen.

Bürgermeister Bernd Müller zumindest freute sich, dass „der Posten mit Herzblut ausgefüllt wird.“ Bei dieser Entscheidung des Ministeriums könne man tatsächlich einmal nicht maulen, denn Hampel hätte bewiesen, dass er schon in Zeiten der Vakanz den Dampfer habe auf Kurs halten könne. „Ein Schulleiter heute muss Manager, Mediator, Ansprechpartner und vieles mehr sein. Es ist ein Fulltime-Job, um den man niemanden beneiden muss“, erkannte Müller. „Zugleich bietet dieser Posten aber die Möglichkeit, der Schule seinen eigenen Stempel aufzudrücken und die Schulfamilie weiterzuentwickeln.“ Bürgermeister Müller dankte Dirk Hampel, dass er diese Herausforderung angenommen habe.

Glücklich über diese Entscheidung zeigte sich auch Elternbeiratsvorsitzender Hans-Joachim Franze, der dem neuen Schulleiter passend zum Anfang eine Schultüte mit allerlei nützlichen Dingen überreichte. Auch Personalratsvorsitzender Andreas Wild freute sich über die Bestätigung Hampels, der „bereits in der Zeit der Vakanz eindrucksvoll seine menschlichen und fachlich-organisatorischen Fähigkeiten bewiesen hat.“ Als „hilfsbereit mit Spaß am Lehren, tolerant und aufgeschlossen“, beschrieben die Schülersprecher Felix Pimpl, Patricia Büttner und Romina Martin den neuen „Boss“ und überreichten ein beleuchtetes Buch, das Helligkeit bringen sollte, wenn alles schwarz ist.

Schulchor und Schulband umrahmten immer wieder gekonnt die Amtseinführung und so konnte sich Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn nur begeistert von der Realschule Bobingen zeigen: „Ich komme hier herein und spüre in dieser Schulgemeinschaft den festen Willen, alles voranzutreiben – da können wir alle „Happy“ sein“, meinte er und spielte damit noch einmal auf das Lied des Schulchores an. Erstklassige Bildung stehe nicht nur als Ziel im Koalitionsvertrag, sondern sichtbar auch auf den Vorgaben der Realschulfamilie. „Da beweist Dirk Hampel seine großen Stärken: Er kann auf Menschen zugehen, sie mitnehmen und begeistern“, war sich Buchhorn sicher und überreichte dem neuen Schulleiter eine vorläufige Ernennungsurkunde. Nach der sechsmonatigen Probezeit erst gibt es das Original.

Dirk Hampel selbst wollte gar nicht allzu viele Worte machen. „Ich hatte am Anfang großen Respekt vor diesem Amt, habe aber viele Unterstützer hier, die mich darin tragen“, machte er deutlich. Künftige Themen seien mit Sicherheit die Digitalisierung sowie eine anstehende Kernsanierung der Realschule, „dabei wollen wir aber nie vergessen, dass wir vor allem für die Erziehung der Kinder zuständig sind, da gehören auch Dinge wie Sozialisierung und Kreativität ganz stark dazu.“

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