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Bobingen

21.12.2017

Ein Konzert der Kontraste

Die jungen Sänger bildeten den Auftakt des Adventskonzerts von Piano & Voice in der Wendelinkapelle.

So klingt ein schöner Advent in der Wendelinkapelle in Bobingen.

Der Nachmittag mit geistlicher Vokalmusik und Besinnlichem zur Weihnachtszeit, den das Bobinger Musikinstitut Piano & Voice in der Kapelle St. Wolfgang und Wendelin veranstaltete, war geprägt von Kontrasten. Einzelne Kinderstimmen trafen auf vielstimmige Chorwerke für Erwachsenen- und Kinderchöre, ein Adventsruf aus dem 11. Jahrhundert kontrastierte mit dem gut tausend Jahre jüngeren Werk des populären zeitgenössischen Komponisten John Rutter und traditionelle Stücke trafen auf unbekanntere Kompositionen. Für die über hundert Zuhörer bot sich damit ein abwechslungsreicher Konzertnachmittag mit großer musikalischer Bandbreite in stimmungsvoller Atmosphäre.

Ausdrucksstarke Auftritte

Der Sologesang der jungen Sängerinnen Lena Roth (9 Jahre) und Mia Rampp (11 Jahre) fügte sich zart in die Auftritte der Kinder- und Jugendchöre, die traditionelle und moderne Adventslieder darboten. Intonationssicher und ausdrucksstark sangen Laura Kircher (20 Jahre) und Katharina Geißler (15 Jahre) das „Ave Verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart in einer zweistimmigen Fassung. Die Sopranistin Hilde Jehle leitete mit dem „Ave Maria“ von Giulio Caccini zu den Auftritten der erwachsenen Mitglieder des Musikinstituts über.

In kleiner Besetzung von sechs Sängern präsentierte das Vokalensemble Stücke aus Mittelalter und Renaissance, während der etwa 30-köpfige Erwachsenenchor Il Canzoniere zwei Stücke von John Rutter anstimmte. Zu dessen „Benedictus“ aus der „Mass of the Cildren“ gesellten sich auch wieder die Kinder- und Jugendstimmen des Instituts.

Noch volltöniger geriet der Abschluss des Konzertnachmittags, als auch das Publikum eingeladen war, bekannte Weihnachtslieder mitzusingen. Die musikalische Begleitung übernahmen Stefanie Fersch und Annemarie Weibezahn - spontan am Klavier, weil die kapelleneigene Orgel kurz vor der Generalprobe zu einer anderen Veranstaltung abgezogen worden war. Dem musikalischen Genuss tat die plötzliche Programmänderung keinen Abbruch. Nach den gedichteten Dankesworten des dienstältesten Mitsängers Georg Kling waren die Gäste noch zu Punsch und Plausch vor der Kapelle geladen. (SZ)

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