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Mickhausen

13.11.2020

Ein Kran schwebt über dem Staudenschloss in Mickhausen

Staudenschloss Mickhausen: Die Sanierung der Dachtragwerke hat begonnen.
Bild: Walter Kleber

Plus Der Kran ist nicht zu übersehen: In Mickhausen hat die Dachsanierung am Schloss begonnen. Es ist ein entscheidender Schritt für die Gesamtsanierung.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem offiziellen Spatenstich durch Bernd Sibler, den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, hat die Dachsanierung des Staudenschlosses in Mickhausen begonnen.  Die Experten der Spezialfirma aus Thüringen nutzten das trockene Herbstwetter der vergangenen Tage, um die ersten Dachplatten auf der Westseite zu entfernen. Sobald es die Witterung erfordert, können sie auf das Dach der Nordfassade.

Damit die Handwerker in luftiger Höhe dort einen trockenen und witterungsunabhängigen Arbeitsplatz haben, sind das Außen- und das Innengerüst bereits mit einer provisorischen Wetterschutz-Dachhaut miteinander verbunden. Weithin sichtbar ist der Ausleger des großen Baukrans, der die Arbeiten in luftiger Höhe unterstützt.

Arbeiten dauern wohl zwei Jahre

Die Sanierung des in Schieflage geratenen Dachstuhls und die anschließende Neueindeckung der gewaltigen Dachflächen sind das Schlüssel-Gewerk der gesamten Schlosssanierung. Allein diese Arbeiten werden sich auf zwei Jahre erstrecken.

Wasser setzt Eichenbalken zu

Seit Jahrzehnten ist das Dach der Mitte des 16. Jahrhunderts errichteten Vierflügelanlage am Ufer der Schmutter undicht, Regen und Schnee konnten ungehindert eindringen und haben dem Eichengebälk massiv zugesetzt. In Eimern und Wannen musste das Regen- und Schmelzwasser zuletzt aufgefangen werden. Dadurch geriet die gesamte Statik des Dachstuhls in Schieflage. „Der Dachstuhl ist im Laufe der Zeit regelrecht in die Knie gegangen“, bringt es Wolfgang Knabe, der Vorsitzende der Stiftung, auf den Punkt.

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